Archiv für die Kategorie „Google“

gestern war ja “earth day”, aber ich schreibe ja sonntags nichts, deshalb reiche ich heute schnell nach, was das überhaupt ist: eigentlich war dieser tag dafür gedacht, “das eigene konsumverhalten zu überdenken”; wer gestern bei google vorbeigesurft ist, wird ebentuell das veränderte logo bemerkt haben.
heute bin ich dann über etwas gestolpert, was ganz nett zum nachmachen gedacht war und zwar das oben abgebildete mini-gewächshaus, aus 100% weggeworfenen abfällen. christopher zeigt euch gerne wie es geht und zwar hier, sowas würde sich ja bei diesem traumhaften wetter anbieten, besonders, wenn man kinder hat. den passenden flickr-stream liefert er gleich mit. [via]
dieser eintrag wurde offiziell gesponsert von peter lustig und friends. ja, ihr wisst schon, dieser komische kauz, der eigentlich kinder hasst, aber ruhige, bastelnde kinder sind eben besser als schreiende, unruhige kinder. man kann die armen balgen ja auch nicht für jeden furz gleich strangulieren…
…sagt paul graham:
“When did Microsoft die, and of what? I know they seemed dangerous as late as 2001, because I wrote an essay then about how they were less dangerous than they seemed. I’d guess they were dead by 2005. I know when we started Y Combinator we didn’t worry about Microsoft as competition for the startups we funded. In fact, we’ve never even invited them to the demo days we organize for startups to present to investors. We invite Yahoo and Google and some other Internet companies, but we’ve never bothered to invite Microsoft. Nor has anyone there ever even sent us an email. They’re in a different world. What killed them? Four things, I think, all of them occurring simultaneously in the mid 2000s.”
der komplette text:
http://www.paulgraham.com/microsoft.html
[via]
laut graham sei google der erste grund, auch dank gmail und dem umstand, dass alles in zukunft weg vom desktop und hin zu web-applikationen sich entwickeln würde. drittens: breitband-internet. “je grösser die bandbreite, desto weniger desktop”. viertens: apple. niemand, der wirklich was von computern verstehen würde, würde heute noch microsoft nutzen. und da hat er wohl recht. solange allerdings apple-pcs das drei- bis vierfache eines normalen pcs kosten und die auch nur mit intel angeboten werden, werde ich immer einen billigeren pc mit einem konfigurationsaufwändigen linux vorziehen.
schliesslich kommt er zu dem schluss, dass nicht nur m$ jetzt tot sei, sondern auch die monopol-stellung an sich. 1950-2005. er vertraue auf das “web 2.0″, ein begriff, den ich nicht mehr sehen kann und der auch keinerlei sinn macht.
“microsoft’s biggest weakness is that they still don’t realize how much they suck.” – paul graham
aber vorsicht: totgesagte leben manchmal länger. ausserdem kann es auch bestimmte vorteile haben, ein untoter zombie zu sein. das wandern durch wände zum beispiel. wenn euch also mal ein poltergeist des m$-vorzeige-verrückten ballmer erscheint, tut ihr gut daran, ihm einen kleinen tux ins gesicht zu halten. die m$-leute fürchten dieses maskottchen nämlich wie der teufel das weihwasser und der ballmer zerfällt zu einem häufchen asche in no time.
hier ein kleiner gizmo-trick aus dem digg-paralleloversum:
bei google
{-inurl:(htm|html|php) intitle:”index of” +”last modified” +”parent directory” +description +size +(wma|mp3) “DIGG”}
eingeben, DIGG rauslöschen und durch den namen der lieblingsband ersetzen. dann die ergebnisse der indizes nach mp3s oder wmas abgrasen. funktioniert nicht immer, manche seite mag bereits offline sein, die angezeigt wird, daraufhin einfach weitersuchen.
ähnliche website zum thema:
noch geiler, da keine “dead links”:
für alle internet-video-junkies dürfte folgende applikation interessant sein: mit
ist es nämlich möglich, ohne grosse umwege die filme, die z.b. bei google video, youtube, myspace, revver, putfile, break.com etc. gezeigt werden, online in ein beliebiges format (z.b. 3gp, aac, ac3, amr, avi, flac, gif, gvi, ipod, mov, mp3, mp4, mpg, ogg, psp, wav, wmv etc.) umzuwandeln und sie sich anschliessend an eine passende email-adresse schicken zu lassen. das ganze funktioniert auch mit audio- oder dokument-dateien.
per browser-plugin geht alles noch schneller: http://www.zamzar.com/tools/. [via]
viel spass beim rippen!
im september 2005 wurde es bereits angekündigt, jetzt sind die pläne konkret: die “nasa” und google werden in zukunft wohl in bestimmten bereichen gemeinsame wege gehen. hier schonmal das offizielle logo:

das sogennante “space act agreement” sichert beiden partnern rechte an einer ganzen fülle von projekten, die unter “datenmanagement in grossem umfang sowie dezentralisierten computernetzen und mensch-maschine-umgebungen” zusammengefasst werden. auf deutsch:
als erstes wird google zusammen mit dem forschungszentrum der nasa (ames) echtzeit-visualisierungen vom wetter anbieten können, 3d-karten vom mond und vom mars werden folgen, das verfolgen der iss (international space station) oder des space shuttles / der orion werden ebenso möglich sein.
das klingt alles äusserst interessant und in verbindung mit dem programm “google earth” wäre das eine sehr feine sache, wie ich finde.
den offiziellen bericht der nasa (englisch): die nasa-google-kollabo, [via].
robert david steele, 20, ex-cia-agent und marine-corps-infanterist, behauptet, es gäbe ein “kleines, aber signifikantes verhältnis zwischen der cia und google“, wobei beim start-up der suchmaschine vor acht jahren gewisse summen aus den kassen des geheimdienstes in die von google gewandert sein sollen. ferner sagte er, “die beziehung ist sehr sehr falsch aus googles sicht” und der cia-kontakt heisse dr. rick steinheiser, aus dem bereich “forschung und entwicklung”. steele meint auch, es sei “überfälig, google öffentlich genauer zu überprüfen.” [via]
ich weiss nicht, in wieweit es mit dem wahrheitsgehalt bei folgendem statement steht, aber in diesem zusammenhang erscheint es mir doch doppelt interessant: google soll zusammen mit der us-regierung an einem programm arbeiten, bei dem es um “mikrofone in computern geht”, immerhin “150+ millionen user” sollen da mitmachen. es soll um “die wahl des lifestyles amerikanischer bürger” gehen und es würden “psychologische profile” erstellt, die “zur überwachung” und “minority-style-werbung” gebraucht würden.
alles sehr abenteuerliche und erstaunliche meldungen, aber definitiv “feinkost paranoia”.
“GOOGLE KANN SEHEN WAS DU DENKST!” muhahaha…nice.
“the captives” (“die gefangenen”) ist eine ausstellung in new york, bei der versucht wird, eine beziehung zwischen krieg und technologie herzustellen.
beim projekt “ghost” werden zwei cd-player von zwei skelettarmen gehalten. auf den cds ist ein bild eines entführten gedruckt. auf einer cd wird ein track der gruppe “slayer” gespielt, nur mit schlagzeug. auf der anderen ein track von “eminem”, bei dem er gegen den krieg frontet. beide songs werden zudem begleitet von audio-ausschnitten diverser nachrichtenmeldungen, die behaupten, die musik von “slayer” und “eminem” werde bei psychologischen zermürbungs-sitzungen benutzt.
das zweite projekt nennt sich “controlled room” und hier werden bilder der illegalen gefangenenlager der cia überall auf der welt gezeigt; google earth machts möglich. der betrachter wird hier zum voyeur, zum zeugen, zum oberaufseher, alles auf einmal.
[via]
solche kritischen projekte sind viel zu selten und werden zu wenig gehyped. der “hauptstrom” will sich oft nicht mit solchen dingen befassen, nicht, weil dafür kein interesse bestünde, sondern eher, weil bestimmte verträge mit bestimmten vertretern bestimmter wirtschaftsunternehmen es nicht ins gesamtkonzept lassen. man will es sich mit manchen amerikanischen geldgebern ja nicht verkacken…
normalerweise bin ich strikt gegen werbung. das kleine google-ad-fenster links ist eher teil eines experiments, geld verdiene ich damit sowieso nicht. aber bei folgendem kleinen spot ist es wie bei den 411-skatevideos: man schaut skatern zu und zwischendurch kommt eben skater-werbung. manchmal sind da ganz originelle sachen dabei, weil sowas soll ja auch unter werbung ab und an mal vorkommen.
lange rede, kurzer sinn: ein “crossfader” ist bestandteil eines mischpults, damit man musik ineinander laufenlassen kann. und eben um diesen geht es in dem clip:
[via]

chad hurley, steve chen und jawed karim sind im moment die glücklichsten menschen der welt: für satte 1,65 milliarden us-dollar ging ihr videoportal youtube neulich an google. es ist der bis dato grösste deal in der geschichte des webs und beweist, dass zumindest in amerika die goldgräberstimmung in bezug auf die “new economy” längst zurückgekehrt ist.
die marke “youtube” selber und auch der firmensitz sollen erhalten bleiben, mitsamt seinen 67 mitarbeitern. youtube gibt es erst seit februar 2005 und täglich werden ca. 65000 videos hochgeladen, was die site zum ständigen player der “top 3 – meistbesuchte websites” macht.
der tesla roadster ist das wahrscheinlich coolste elektroauto der galaxis:

der lotus-elise-ähnliche zweisitzer der im silicon valley ansässigen new-economy-firma “tesla motors” will mit diesem kraftpaket der konkurrenz wie z.b. porsche feuer unterm arsch machen: in nur 4 sekunden von 0 auf 100, spitzengeschwindigkeit 210km/h und mit nur einer ladung der zahllosen batterien eine reichweite von 400km. dieses projekt wird von namhaften firmen wie google, ebay und jp morgan unterstützt, der preis wird ca. bei 85000$ bis 120000$ liegen. das ist nicht wenig und dafür würde man schon einen angemessenen porsche bekommen, aber die entwickler stellen in aussicht, dass sich der preis drastisch verringern könnte, wenn sich erstmal genügend käufer gefunden haben.
die idee, das elektroauto aus seiner lamer-ecke rauszuholen ist aller ehren wert, das coupe sieht echt geil aus. die lobbyisten der öl- und automobilfirmen wird das wenig freuen, das ist aber auch gut so. bis dieses automobil auf den markt kommt führe ich noch schnell die flex-technologie in europa ein und werde zuckerrohrmilliardär; die flex-technik ermöglicht zusätzlich das betanken des autos mit alkohol und erfreut sich im pionierland brasilien grosser beliebtheit.
externes:
http://www.teslamotors.com – website des herstellers
wired-com-bericht
futurezone-bericht
[update I, 19.05.09]
wenn man die idee selbst nicht hat, dann steigt man eben ein. das hat nun daimler gemacht und sich mit 10% an tesla motors beteiligt: “Daimler steigt bei Elektroauto-Pionier Tesla ein”. kein schlechter schachzug und respekt, dass man sowas bei daimler überhaupt auf dem schirm hatte…
nicholas negroponte vom m.i.t. hat erste bilder des 100-$-laptops mit handkurbel(!) vorgestellt:

das gerät soll auch ärmeren regierungen ermöglichen, ihre schulen mit pcs auszustatten und so den anschluss an die technisierte realität und v.a. zukunft nicht zu verlieren.
der rechner selber ist nur mit einem 500mhz-prozessor ausgestattet; aber dafür 1gb ram, wlan und farbdisplay. erfreulich: nicht intel, sondern amd rüstet die laptops mit prozessoren aus. (intel braucht kein mensch). weniger erfreulich: die “news-corporation” hängt mit drin. also das komplette fox-universum vom knecht rupert murdoch, die darüberhinaus noch als republikaner-freundlich gilt.
als betriebssystem wird linux installiert sein, was wohl am besten geeignet ist, wenn man frisch ins pc-terrain einsteigt. als weitere förderer des “one laptop per child”-projects sind google und red hat mit am start. mehr infos unter: http://laptop.media.mit.edu/
die idee ist mehr als lobenswert, aber seit wann kümmert man sich in den usa derart fürsorglich um “die zukunft der kinder in armen ländern”? wenn dieses projekt ganz ohne hintergedanken abläuft (und linux zeigt in diese richtung…), dann kann man darauf nur stolz sein und gratulieren. (fox hängt aber trotzdem drin…)
okay, weil es so schön ist und wirklich jeder davon berichtet: google macht es möglich, dass man den mond besuchen kann. da der 36. jahrestag der mondlandung gefeiert werden muss, gibt es jetzt googles mond. vielleicht erkennt man ja dann endlich die fahrzeuge und flagge der amerikaner, damit endgültig bewiesen ist, dass die usa auch wirklich ihre fussabdrücke dort hinterlassen haben. es ist aber wohl nur als gag gedacht und wird nie eine entsprechende programmreife kriegen; es sei denn, die nasa hört auf sich querzustellen und gibt mehr photomaterial frei. aber vielleicht gibt es hoch droben einfach dinge, die niemand wissen oder sehen sollte.
so. jetzt gehört schon der komplette planet zum google-versum:
desktop.google.com/download/earth/index.html
(linktip via ars technica)
google war damals sehr angetan von dem satelliten-kartierungs-system der firma keyhole. also hat man die einfach gekauft. jetzt hat google eine software, die satellitenbilder und 3d-daten des planeten verbindet, um mit google-maps bis auf deine strasse zoomen zu können. wer dafür bezahlt, der kann sich auch per gps das ganze auf sein mobiles gerät senden lassen.
die software ist beta und derzeit windows-only.
hmmm. wenn das so weitergeht, dann kauft google noch den mond und nutzt ihn als werbefläche. das unternehmen, das 1998 von den studenten page und brin gegründet wurde, ist derzeit 80 milliarden dollar wert. wenn beide noch ihre 38 millionen aktien haben, dann hat jeder derzeit bei 255 dollar kurs je aktie ein vermögen von ca. 10 milliarden us-dollar. cheers.
jon von tetzchner, der chefkoordinator des opera-browsers, scheint angepisst. laut tetzchner seien die browserstatistiken für firefox geschönt, weil durch “link-prefetching” seiten im vorraus geladen würden, selbst wenn man diese nicht besuche. auch google nutzt diese technik seit geraumer zeit, um schneller auf die linkanfragen reagieren zu können.
man kann diese option im feuerfux allerdings ausschalten, wenn man dies nicht möchte: mit “about:config” in der adressleiste und bei “network.prefetch-next” einfach den wert von “true” auf “false” stellen.
ausserdem sollte man nicht blind solchen statistiken glauben. das weiss wahrscheinlich tetzchner mit am besten, weil man aber seine ware ja an den mann bringen will, muss man eben irgendwie in der gegend rumschreien, damit man nicht übersehen wird.
mir ists egal, ich sag nur ernsthaft: wer tatsächlich noch den explorer nutzt, der kann nicht mehr ganz bei trost sein. die qual der wahl lautet eben: opera oder firefox? am besten beides. amen.
jeder kennt die zwei beliebtesten suchmaschinen des planeten:
yahoo und google.
wahrscheinlich ein firefox-user hat sich durch die komfortable suchfunktion im firefox-browser rechts von der adressleiste inspirieren lassen und eine website erstellt, die bei eingabe eines suchbegriffs in einem gesplitteten fenster ergebnisse aus beiden suchmaschinen präsentiert:
http://yagoohoogle.com

google hat jetzt auch seine eigene saft-kollektion: google-gulp nennt sich der spass, hier ein auszug:
google gulp (betaTM) mit der auto-trink(tm)-funktion (limitiert), eine kollektion von cleveren getränken, die entworfen wurden um ihre surf-effizienz zu steigern, es macht sie cleverer und weniger durstig.
denk fruchtig! denk erfrischend!
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