Archiv für die Kategorie „Games“
Normalerweise ist es so, dass man an IP-Adressen fest macht, ob jemand eine Datei illegal heruntergeladen hat oder nicht. Nun aber gibt es Neuigkeiten für alle Daten-Piraten oder die, die es noch werden wollen: In New York nämlich hat ein Richter gesagt, es sei “ungenügend, durch IP-Adressen Piraten auszumachen”. Har!
Begründet hat er das ungefähr so: Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum WLAN-Anschlüsse oder überhaupt drahtlose Internet-Verbindungen. Inzwischen liegt der Anteil jedoch bei 61%. So kann eine einzelne IP-Adresse vom Provider auf mehrere Endgeräte im Haushalt verteilt sein. Das sei ungleich mit einer traditionellen Telefonverbindung, die gleichzeitig von mehreren Individuen genutzt werden kann. Andere Familienmitglieder oder sogar Besucher könnten den Internetanschluss benutzt haben und sogar in einem geschützten WLAN-Netzwerk könnten Nachbarn oder Fußgänger “im Vorbeigehen” illegal Dateien heruntergeladen haben.
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Ihr seht also: Das ist alles gar nicht so klar, wie uns das die Content-Industrie immer Glauben macht. Gut, Experten auf dem Gebiet war das schon immer klar. Mit SOPA, CISPA und weiteren Bemühungen wird aber eben das immer und immer versucht und auch ins Gehirn gebrannt: Man macht sich durch seine IP-Adresse strafbar, wenn illegal Dateien heruntergeladen wurden.
Alles Kokolores! Macht doch mit eurer IP-Adresse was ihr wollt! In diesem Sinne: Har!

80 Stunden Arbeitszeit hat ein User namens Le Chuck in diese 1:6-Original-Replicas der Atari’s “Star Wars”-Arcade-Maschinen gesteckt.
Als Engine kommt eine Handheld-Konsole zum Zug (GPH Cancoo), da diese sehr billig ist und auch in der Lage, den ganze Emulations-Kram zu berechnen.
Eine hohe Detailarbeit hat auch der Original-Flight-Joystick nötig gehabt. Hier sind zehn ziemlich coole Minuten der Maschine in Aktion:
Das Video wird von der GEMA blockiert, kann aber durch das Plugin “Proxtube” entsperrt werden.
Wer so verrückt ist das nachzubauen, das geht ohne große Umwege, denn den gesamten Fertigungsprozess hat Le Chuck in einem Forum veröffentlicht:
http://forum.arcadecontrols.com/index.php?topic=117874.0.
Krass.
“Explore your backyard!”
Nach sieben Jahren in der Spieleindustrie wurde Christopher Albeluhn als Spieleentwickler plötzlich arbeitslos. Kann ja mal vorkommen. Doch anstatt lange auszuschlafen oder die ganze Zeit zu zocken hat er ein interessantes Projekt gestartet: Ein Educational Program namens “The Solar System: Explore your Backyard”.
Das Ganze basiert auf der Unreal 3 Engine und stellt ein akkurates Modell unseres Sonnensystems dar. Zu sehen sind zudem Sternkonstellationen, Planetenrotationen, Orte und Geschwindigkeiten.
Das entsprechende Video (siehe oben) ist echt klasse, inklusive eines tollen Soundtracks.
Auf IndieGoGo sucht er momentan noch nach weiteren Geldgebern. Hier der Link zur Projekt-Page. Zwar hat er die erforderlichen 8000$ für eine PC-Version bereits eingesammelt, bei 16000$ aber wird er kostenlose Versionen des Programmes u.a. auch an Schulen verteilen.
Vorbildlich gemacht und großes Kino! Weitermachen!

Don’t call it a comeback: Commodore kehrt zurück! Mal wieder.
Mit dem Commodore Amiga (siehe Bild) will man auf dem PC-Markt und bei den Gamern dieser Welt wieder Boden gut machen. Die Innereien wirken vielversprechend: 3.5GHz Sandy Bridge Core i7 CPU, 1GB NVIDIA GeForce GT 430 GPU, 16GB RAM, Blu-ray und eine 1TB Festplatte. Und alles in einem schlichten Alluminiumgehäuse untergebracht. Erfreulich außerdem: Ein Commodore-OS-Linux-System namens “Vision”.
Doch die Sache hat einen Haken: Commodore will 2495$ dafür – das sind 1895€. Viele Käufer dürfte das Ding also nicht finden.
Zusätzlich kehrt der alte Brotkasten zurück als C64x Supreme:

Mit 2.13GHz Dual Core Intel Atom CPU, 512MB NVIDIA GeForce GT 520 graphics card, 1TB Festplatte und 4GB RAM. Auch hier ist der Preis definitiv zu hoch: 1295$ – also 984€.
Hier zu bestellen (gibt auch noch mehr Bilder). Lieferzeit: Vier bis sechs Wochen.
Die schwedische Tauschbörse The Pirate Bay will zukünftig einen Teil ihrer Server-Infrastruktur in Drohnen auslagern, die dann über internationalen Gewässern schweben. Dieses Vorhaben hat man zumindest der Seite Torrentfreak.com mitgeteilt.
Da nun alle Welt wisse, WER The Pirate Bay sei, sei man nun daran interessiert den Denkanstoss zu geben, WO The Pirate Bay genau sei.
Man ist dabei auf “Krieg” vorbereitet, wie man sagt:
“…we’re going to experiment with sending out some small drones that will float some kilometers up in the air. This way our machines will have to be shut down with aeroplanes in order to shut down the system. A real act of war.”
[via]
Per GPS werden die Drohnen dann kontrolliert, Mini-Computer wie der Raspberry Pi könnten als Systeme eingesetzt werden. Und Radio-Technologie ist dazu noch spottbillig.
Aber die Atmosphäre reicht natürlich nicht:
“When the time comes we will host in all parts of the galaxy, being true to our slogan of being the galaxy’s most resilient system.”
Coole und mutige Idee auf jeden Fall! Auf sowas muss man erst einmal kommen. Man darf gespannt sein, ob und wann sich dieses System in der Praxis durchsetzt. Wir drücken die Daumen!

Japan kann sich freuen: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheint der Nachfolger der PSP im Land der aufgehenden Sonne, die PSVita.
Wir haben Bilder von dem, was die Konsole im Innersten zusammenhält:
http://engadget.com/photos/playstation-vita-teardown/.
Außerdem ist schon die erste Homebrew-Andwendung erschienen, die mithilfe eines Buffer Overflow funktioniert: “Hello World on the PlayStation Vita”, via dcemu.co.uk. Das macht Mut für weitere individuelle Anwendungen.
Nach Europa kommt das Gerät am 22. Februar 2012.
“pixel” ist eine 11-minütige Dokumentation zum Thema pixel art. Auch die Ursprünge der Animationskunst und chiptune-Musik kommen darin vor.
Es gibt ferner Interviews mit Jason Rohrer, Joe Brumm und Alex Yabsley.
Gemacht hat das Alles Simon Cottee. [via]

Der Walkman in seiner eigentlichen Funktion ist schon lange tot. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten einen gebrauchten vor einigen Wochen über eine Internetauktionsplattform zu ersteigern. Das Teil ist nun primär für den Baggersee/Strand gedacht, so dass es nichts ausmacht, wenn es geklaut wird.
In Japan zelebriert man hingegen jedes Jahr den Geburtstag des Walkman. Es kommen dann immer schweineteure, designtechnisch jedoch wunderschöne Geräte dabei raus.
Dieser Walkman hat als Thema das PSP-Game “Metal Gear Solid – Peace Walker”. Der W253/Z ist allerdings, entgegen seinen Kassetten-Brüdern, technisch im 21. Jahrhundert angekommen. Soll heissen: Ohne MP3 geht da gar nichts mehr.
Die aus zwei Teilen bestehende Konstruktion clippt man sich ins Ohr, der Bügel sorgt für zusätzlichen Halt. Auch kommen ein paar Metal Gear Solid-Sounds gratis:
- Metal Gear Solid: Peace Walker main theme
- Heavens Divide
- Chrysalis
- Outer Heaven
- Zero Allies!
- Love Deterrent
[via]
Natürlich gibt es das Camouflage-Design bei 128$/100€ kostenlos dazu…
Andrey Ternovskiy ist 17, kommt aus Moskau und ist der Typ, der http://chatroulette.com/ kreiert hat.
Die Website funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Man klickt auf “play” und landet dann auf der Webcam irgendeines Unbekannten. Beide sehen sich gleichzeitig, können dann chatten oder eben auf “next” klicken und das Ganze geht von vorne los. Das ist witzig, aber auch gnadenlos pervers.
Die New York Times hat ein Email-Interview mit dem Russen geführt, das ein wenig die Hintergründe dieses Online-Wahnsinns beleuchtet:
http://bits.blogs.nytimes.com/2010/02/13/chatroulettes-founder-17-introduces-himself/.
Auf die Idee kam er mit ein paar Freunden, die gelangweilt von skype waren und einen neuen Zeitvertreib suchten. Das Projekt war gedacht für zehn Leute, wuchs dann auf 100 und ist schließlich popularitätstechnisch explodiert. Da er kein Geld für neue Hardware hatte, musste er seinen Code optimieren. Doch inzwischen stehen die Server für sein “Spiel” in Frankfurt am Main. Er könnte sich auch vorstellen das als Unternehmen aufzuziehen, momentan läuft jedoch kaum Werbung auf der Site.
Ich habe keine Webcam und mein 10-Minuten-Test war zum totlachen. Aber auch krank. WTF. Willkommen in der Zukunft des Voyeurismus. Manche Sachen sollte man einfach n-i-c-h-t sehen…
Es gab Zeiten, da war MTV noch cool:
1990 wagte MTV ein außergewöhnliches TV-Experiment namens “buzz”, das Avantgarde-Kunst, Untergrund-Kino, (Früh-)Cyberpunk, Industrienation-Kultur, Sampling und postmoderne Literatur zusammenbringen sollte. Mark Pellington war der Erfinder und auch Regisseur, den man vielleicht von den “mothman prophecies” kennt.
Das war genau die Art von Fernsehen, das viva zwei in der Bundesrepublik so visionär vertreten konnte, wenige wenige Jahre, bis dann ein gewisser Dieter-horny-Gorny kam und alles des schnöden Mammons wegen zerstört hat.
Zu sehen ist die erste von 13 Folgen, die ein User namens blackflagparty auf einer alten VHS-Kassette fand, digitalisiert und dann auf youtube hochgeladen hat. Leider können wir nicht davon ausgehen, dass es die anderen 12 jemals zu sehen geben wird. Das war wohl alles Zufall.
Ja, in einer etwas besseren Welt hätte es tatsächlich intellektuelles Musikfernsehen gegeben, buzz und viva zwei waren der beste Beweis. Allerdings sollte es ganz anders kommen und das traurige Ergebnis sehen wir heute tagtäglich: Gegenwärtiges Musikfernsehen kann man sich nicht mehr ernsthaft geben, es sei denn man lässt sich das Gehirn amputieren oder schluckt wirklich wirklich harte drogen, was im Endeffekt auf das selbe hinausläuft.
Ein Toast auf die gute alte Zeit! In den 90ern war nicht wirklich alles scheiße.
wie bereits im februar bekannt wurde, planen die nasa, sowie die internet-firma google eine “singularitäts-universität” im silicon valley, die dann von dem futurologen ray kurzweil geleitet werden soll.
der gute ray hat sich jüngst mal wieder zu wort gemeldet und sein statement zu virtual reality abgegeben: demnach werden in zukunft die menschen sich nicht vor bildschirmen damit befassen, sondern sie werden vielmehr durch die injektion(!) von nanobots direkt im gehirn dazu stimuliert werden. yeah, gruselig! dies sei wesentlich effektiver, weil die neuronen so ausgetrickst werden könnten und man direkt das gefühl habe, z.b. zu verreisen, obwohl man das nicht direkt tut. zeitpunkt, wann das möglich sein soll: 2030. [via]
die idee ist geklaut, wenngleich die thematik unterschiedlich ist: bereits in “metal gear solid 4″ verfügen die soldaten über nano-roboter in ihrem körper, die auf dem schlachtfeld den soldaten überwachen und optimieren. zusätzlich werden durch diese mikro-maschinen waffen direkt auf den individuellen soldaten zugeschnitten und können von niemandem sonst benutzt werden (was aber im spiel auch umgangen werden kann, siehe drebin).
mir ist zudem nicht ganz klar, wie man das à la “strange days” umsetzen soll, ohne das dabei frittiertes gehirn dabei rauskommt. irgendwie wird man das ja testen müssen, um den von kurzweil gewollten effekt herbeiführen zu können. extern mit peripherie wie in dem film ist wohl gesünder, aber warten wir es ab. sind ja nur noch 21 jahre…
frohes neues!
es waren ziemlich ruhige tage bei mir die letzten drei wochen. ehrlich gesagt hatte ich bereits vergessen, wie es sich anfühlt, nicht vor 12 uhr aufzustehen und nichts anderes zu tun als zu lesen, zu essen, zu labern, zu zocken oder an linux rumzubasteln.
das nervenaufreibenste waren das update auf opensuse 11.1 und das spielen des intensivsten shooters aller zeiten, “bioshock”.
das update ging fast wie butter, mit dieser 1-click-install-option brauche ich mir kein rpm mehr herunterzuladen, das erledigt ein guter browser und das betriebssystem. probleme gab es anfangs mit wlan, weil ein neuer treiber ein neues programm nötig machte und siehe da: zum ersten mal, seit ich linux nutze, seit 3,5 jahren, kann ich meine wlan-karte vom laptop mit 54mbit/s nutzen. ein novum, das mir gefällt. wie immer zerpflückt es mir die xorg.conf, wie immer macht der proprietäre ati-treiber probleme, wie immer bleibt das vorerst eine dauerbaustelle. aber ich bin recht zuversichtlich, dass sich das irgendwann (2010 oder 2011…) einrenkt.
nun, “bioshock”. sehr massiv, sehr brutal, sehr anstrengend für das nervenkostüm und durchweg genial. ich bezweifle, ob man einen shooter noch besser machen kann. hätte ich allerdings diese ganzen ideen gehabt und das bioshock-perfektionistisch umgesetzt, ich wäre in der anstalt gelandet. meine unzensierte at-version ist einfach zu krank für deutschland, deshalb kommt dieses game hierzulande nur geschnitten in die regale. zählen konnte ich nicht mehr, wie oft es mir den schauer über den rücken gejagt hat, wieviele leichen ich untersucht habe, wie oft ich sehnsüchtig aus den fenstern auf dieses schillernde dystopia geblickt habe, wie oft ich überfordert von diesen raserei-big-daddys war, wie oft ich mich über diese tiefe begeistert zeigen konnte und all dieses hacken. es zählt nicht ohne grund zu den top15 der besten games aller zeiten. und als wäre alles nicht genug, muss man auch noch den photographen einschalten und die gegner erforschen; meine güte, was für ein stress. am ende hat es sich dann doch gelohnt: ich bekam eine trophy als “freund der little sisters” und das gute ende. jetzt will ich natürlich auch wissen, was beim bösen ende kommt, wenn man die little sisters nicht rettet, sondern sie gnadenlos ausbeutet. dann allerdings mache ich bestimmt dr. tenenbaum unsäglich wütend…
was gab es sonst noch? ach ja: es herrscht mal wieder krieg im nahen osten. herr merckle von ratiopharm entschied sich für seinen letzten zug und anscheinend ist das universum gar nicht so leise. aber dazu irgendwann in den nächsten monaten. vielleicht.

(“probability moon” – buchcover)
ich liebe concept artwork. zum einen rührt diese leidenschaft aus meiner persönlichen geschichte in bezug auf videogames her, zum anderen kann es, wenn es richtig praktiziert wird, visuell tore zu neuen welten und dimensionen öffnen, die selbst unsere träume nicht zu zeichnen wagen.
stephan martiniere ist mein neuer überking des genres. er ist unglaublich produktiv und hat erfahrung mit so ziemlich allem was 3d und games betrifft. man kommt aus dem staunen gar nicht mehr heraus, checkt sein portfolio:
http://martiniere.com/gallery.htm. [via]
kategorien gibt es und zwar: kreaturen und roboter, charaktere, umgebungen, cartoon, live action features, themenparks, 2d- & 3d-animation, games, buch- und magazin-cover.
martiniere hat in paris so ziemlich alles studiert, was ihm in seinem concept-art-leben nützlich sein kann, von architektur bis perspective. alien, blade runner und 2001 nennt er als filmische einflüsse, was man fast immer erkennt. momentan ist er der kreativ-kopf bei den midway-game-studios in chicago. fr3sh.

spoof ads ist eine der ältesten serien auf diesem untergrund-medium. der erste eintrag geht zurück bis ins jahr 2003, damals sogar der erste beitrag überhaupt mit einer eingebundenen grafik.
die thematik dreht sich hier um eine satirische betrachtungsweise diverser (elektronik-) produkte, wie z.b. spielekonsolen, mobiltelefone oder fastfood. auch wenn es sich um satire handelt, so liegt die übertriebene darstellung oft näher bei der wahrheit, als den herstellern lieb ist.
so geschehen auch bei einem aktuellen wettbewerb, bei dem die leser dieses online-magazins aufgefordert wurden eigene spoof-ads einzuschicken:
40 anzeigen für elektronik-gadgets, die so niemand kaufen würde.
kreative konsumkritik, von lesern und benutzern generiert, trifft oft ins schwarze und ist vollends nachahmungswert.

so eine handvoll checker aus wien haben urbantakeover entwickelt. dieses mashup aus virtualität und realität wird in der jeweiligen stadt und im internet gezockt. die mission: klebt sticker mit namen/tag/unterschrift auf irgendwas in der stadt, z.b. eine mauer, eine laterne oder ein gebäude. ähnlich wie bei gta: san andreas holt ihr oder eure gruppe euch so stück für stück die stadt zurück. verteidigt euer revier! denn eure sticker können auch “angegriffen” werden, so dass andere sich die bereits zugeklebten gebiete untertan machen. man bekommt eine text-nachricht, wenn sowas passiert, um so schnell wie möglich antworten zu können. schwierig!? nöö, hier z.b. ein getaggtes frettchen! oder dort die “vereinahmte” golden gate bridge. klingt lustig. die markierten plätze (link: siehe oben) werden über google maps zur verfügung gestellt. auf gehts: registrieren, sticker bestellen (50 stück für 4€) oder pdf ausdrucken, name drauf, stadt zurückholen!
bei blogger.com gibt es einen hervorragenden artikel, wie man sich an open-source-projekten beteiligen und helfen kann, damit es mit dieser bewegung weiter vorwärts geht. und alles, ohne programmieren zu müssen!
hier die zusammenfassung:
1) qualität beisteuern: hilf mit das projekt besser zu machen, damit es besser aussieht oder neue features kriegt
- fehlermeldungen einreichen (“bug-reports”)
- neue funktionen und features vorschlagen
- artwork einreichen (z.b. icons, hintergründe, wallpapers…)
- korrigiere rechtschreib- und grammatikfehler in dokus
- hilf mit eine website zu pflegen, auf der open-source-projekte betrieben werden
2) dokus beisteuern: viele open-source-projekte verfügen über keine oder nur schlechte dokumentation
- hilf mit beim schreiben der dokus
- übersetze dokus (oder ganze programmteile) in andere sprachen
- lies bestehende dokus, folge den beispielen und korrigiere sie gegebenenfalls
- erstelle diagramme, screenshots und grafiken für die dokus
- erstelle regeln für die korrekte schreibung und grammatik, die von den doku-erstellern befolgt werden können
- erstelle glossare für technische begriffe (damit auch technikmuffel damit klarkommen)
- hilf mit bestehende dokus in neue formate zu übertragen (z.b. docbook)
3) unterstützung beisteuern: jeder hat schonmal unterstützung gebraucht. lass die programmierer ihre arbeit tun, während du anderen hilfst
- stelle fragen in foren, mailing-listen und irc-channels
- mach bei einer online-support-gruppe mit (oder starte eine)
- hilf anderen leuten bei der benutzung des programms (oder den bibliotheken)
- schreibe anleitungen und poste sie in entsprechenden foren oder deinem blog
4) geld beisteuern: bei vielen open-source-projekten gibt es einen “spenden”-button. es gibt aber auch noch andere mittel und wege
- sende einem entwickler, einem projekt oder einer firma ein wenig geld
- kauf dir auch mal ein open-source-produkt
- stell open-source-entwickler ein
- steuere hardware bei
- steuere bandbreite bei
- kauf werbung, wenn ihre webseiten das anbieten
5) mach open-source allgemein bekannt: je populärer das projekt wird, desto mehr leute werden hier helfen
- erstelle pakete für linux-distributionen (z.b. rpm bei suse)
- überzeuge die menschen davon, open-source zu nutzen, wo es nur geht
- schreibe testberichte
- schreibe, wo und wie man open-source einsetzen kann
6) steuere wertschätzung bei: vielleicht der wichtigste punkt
- schreibe entwicklern per email oder im forum, wie dir das programm gefällt
- sende postkarten an die entwickler
- beschenke ein projekt oder einen entwickler (manche haben wunschlisten)
- sei höflich, wenn du fehler entdeckst oder um neue funktionen bittest; der entwickler ist nicht gezwungen dir zu helfen
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diese liste ist alles andere als vollständig, aber es ist mal ein guter anfang, wie ich finde. noch ein wichtiger punkt: die beste open-source-software bringt nichts, wenn sie von niemandem benutzt wird! ein paar alternativen aus dieser freieren welt:
open-office – umfangreiches office-paket
firefox – schneller browser
thunderbird – sicheres email-komplettpaket
amarok – state-of-the-art musikplayer
vlc – der beste videoplayer der welt
sim – messenger für icq, yahoo…
crossover office – ermöglicht installation von win-programmen wie photoshop oder dreamweaver
gnupt – wie pgp, verschlüsselungsprogramm, nur open-source
7zip – gutes packprogramm (zip, rar, …)
für open-source-games: top10: linux-gamez via zockerseele.com
moinsen! der überking of web ist zurück und bringt euch sofort neuen shit!
auch dieses jahr sind wir wieder auf europas zockermesse #1, der games convention in leipzig gewesen. ihr könnt wohl als die ersten die geschossenen bilder checken, denn ich bin vorgestern drei stunden vor dem bildschirm gesessen und habe den ganzen stuff bearbeitet und hochgeladen.
hier ein kleines promo-pic:

der link zum album:
games convention 2006 @ flickr
hoffentlich gefällts! für weitere news rund um spiele checkt zockerseele.com, das hauseigene schwesterblog rund um games!
aight, ihr playaz and prostitutes. heute zeige ich euch, wie ihr aus eurem samsung sgh-d500-killer-handy einen gameboy bastelt. das ergebnis sieht dann ungefähr so aus.
der überchecker, der das eigentlich ins rollen brachte nennt sich flobot. ich selber bin “nur” der übersetzer, der folgendes tutorial für alle zur verfügung stellt, die interesse haben, aus ihrem handy einen gameboy zu machen. pimp my handy, sozusagen.
ihr findet das tutorial hier:
cipha.de/special/d500_games_hack_special.htm
es ist mein erstes und wahrscheinlich auf längere zeit gesehen mein letztes special, also hoffe ich, ihr wisst diesen scheiss zu würdigen.
ich werde mich jetzt erstmal für unbestimmte zeit verpissen, 7 monate hardcore-schreiben und -lesen haben mich ziemlich “exhausted” gemacht. fühlt euch frei, zu jedem beitrag, den ihr hier findet, euer feedback abzugeben. bisher seid ihr nämlich ziemlich feedback-faul und das schadet meiner libido.
also, wenn ihr interesse an meiner zukünftigen gesundheit habt, dann schreibt gefälligst, was euch hier gefällt und nicht gefällt. eure meinung ist gefragt!
für alle, die kein samsung sgh-d500-handy haben, klickt den link nicht an! es hat nix mit euch zu tun!
peace.
ich bin raus. OFFLINE. zuviel gearbeitet. wer zweifelt, der soll es bitte besser machen. you can not cope with my shit. cya in the next life.
:.: cipha . net – intergalactic stunning writing sensation – since 2oo1
der gameboy ist über nacht erwachsen geworden und zum gameman mutiert:

der gameman ist ein studentenprojekt von jeff hermann. eigentlich wollte er einen übergrossen nes-controller bauen, der mit den füssen bedient werden sollte. aber er entwarf den “gameman”, einen kindgrossen funktionierenden gameboy, der mit riesigen spielkassetten gefüttert wird. die kosten für das projekt: 500$, wobei das meiste für den flachbildschirm draufging. see it in action:
http://gameman.loungespot.com/index.html
der gameman machte das erste mal seine runde durch das web im jahr 2002. das make-zine und boingboing berichten allerdings erst seit gestern darüber. slashdot war damals am schnellsten.

ja, wir waren auf der games convention. da ich so ca. 175km in zwei tagen durch 70000km² messe gelaufen bin, bin ich jetzt komplett im arsch. aber wir haben viel output aus unendlich viel input mitgebracht. da sind bilder ohne ende, die man bald auf zockerseele.com besichtigen kann, texte folgen dort ebenso, versprochen. aber jetzt muss ich erstma low machen und chillen bzw. schlafen.
als aperitif gibts vorab ein hammer-girl representin’ hama auf ihrer hotpants. nächstes jahr steht da cipha.net. entschuldigt den verschwommenen stil, aber als guerilla-reporter ausgerüstet mit lediglich 1.3 megapixel handykamera wars leider nicht anders möglich. geniesst es.
to be continued…




