Archiv für die Kategorie „Gadgets“
Badass:

Dieser Cyber-Panzer aus LEGO und die dazu passende Minifig-Figur von Major Kusanagi aus “Ghost in the Shell” stammen von Cole Blaq. Er hat den Alakuneda-Tank komplett aus allgemein erhältlichen LEGO-Steinen gebaut, deshalb ist die Farbe auch mehr grau als braun.
Der Panzer verfügt über eine Vielfalt an Details: Duale Mini-Guns, bewegliche Beine, etc.
Cole Blaq macht noch viel mehr Fantastisches aus LEGO, auch mit Kusanagi: Schaut mal in sein Flickr-Album! Nice stuff!
Diese Erfindung braucht das Land:
Bang! by Bitplayinc.com from maxwell gillingham-ryan on Vimeo.
Lichter ausschalten mit in die Hände klatschen ist so 19. Jahrhundert. Deshalb unterstütze ich diese neue Version der taiwanesischen Firma bitplay. Die Fernbedienung, die wie eine Pistole aussieht, braucht man bloß auf die entsprechende Lampe zu richten und BANG!, klappt der Lampenschirm zur Seite, um zu zeigen, dass er getroffen wurde.
Leider bisher nur in Asien erhältlich und zu sehen auf der “International Gift Fair” in New York. Grandios.
Unter Meatware oder Wetware versteht man Technologie, die Computer direkt mit organischen Komponenten, also z.B. dem Gehirn, verbindet. Zwar sind solche Brain-Computer-Interfaces, wie man sie in “Ghost in the Shell” sieht, zwar noch Zukunftsmusik, es gibt jedoch schon heute Bestrebungen, die in diese Richtung weisen.
Platz 5: Telepathie mit Hilfe von Computern
Stephen Hawking arbeitet mit Intel zusammen, um durch das Scannen von Gehirnströmen die Gedanken des Professors direkt in Worte umzuwandeln. In Utah hingegen arbeiten Forscher an einer Methode, die durch 16 kleine Elektroden implantiert im Gehirn eines Epilepsie-Patienten bei der Entschlüsselung des Sprachzentrums helfen soll. Rudimentär war der PC dann in der Lage 10 einfache Worte, wie Durst, Hunger, heiß und kalt, zu entschlüsseln.
Platz 4: Das Internet zum Fühlen
Erst kürzlich hat man auf der Duke University versucht, ein digitales Interface direkt mit dem Gehirn eines Affen zu verbinden. Dadurch war es möglich virtuelle Uploads zu generieren, eine ganz neue Art mit digitalen Objekten zu interagieren. Diese Methode könnte eine mögliche Zukunft der digitalen Interaktion darstellen.
Platz 3: Meatware
Ebenfalls von der Duke University stammt der bionische Arm, der nur durch Gedanken gesteuert wird. Auch hier helfen Elektroden bei der Übersetzung der Bewegungen, die an der Oberfläche des Gehirns angebracht werden. Selbst Gewichte, Vibrationen und Temperaturen waren dadurch fühlbar. Theoretisch kann das Verletzten oder Kranken helfen, aber man könnte diese Idee zur Steuerung von Robotern benutzen.
Platz 2: Cyborg-Gehirne
In Tel-Aviv konnten Wissenschaftler einer Ratte wieder Bewegungen durch ein Gehirn-Computer-Interface beibringen. Das Tier bekam ein Implantat in Form eines künstlichen Kleinhirns und dies ermöglichte die Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Körper. Theoretisch ist so auch ein Stück Hardware zu steuern.
Platz 1: Traumfänger
In Japan am ATR Computational Neuroscience Laboratories wurde eine Technik entwickelt, die durch bildgebende Kernspintomographie den Blutfluss im Gehirn in Echtzeit abbilden kann. Dadurch war es möglich Daten zu visualisieren (Gedanken), genau zu der Zeit, wenn das Gehirn dies errechnet. Hier ist es theoretisch möglich zukünftig Träume aufzuzeichnen während wir schlafen.
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Fazit:
“Removing the barrier between mind and Internet could arguable alter the very definition of what it means to be human.”

Für Lego-Enthusiasten gibt es jetzt eine eigene Social Community mit dem Namen ReBrick. Die ist erreichbar unter folgender Adresse: http://rebrick.lego.com/.
Hier werden dann allerlei Lesezeichen geteilt. Benutzer eröffnen einen Account, posten anschließend coole Bilder von Lego-Kreationen und lassen die dann von anderen bewerten. Wer will, der kann das alles auch in Facebook oder Twitter integrieren.
Nette Idee und sehr erfolgversprechend. Lego rulez!

Die DARPA wird nicht müde immer wieder neue Überwachungs-Instrumente zu entwickeln. Der neueste Clou: Eine Drohne, die wie ein Kolibri aussieht und auch genau so fliegt wie das Tier.
Das nennt sich dann Nano-Kolibri und gebaut wird es von AeroVironment. Es wurde dafür konzipiert in Städten die Überwachung zu übernehmen und bestand erst kürzlich die Phase II des technischen Meilensteins der DARPA-Agency.
Es imitiert die Aerodynamik des Vogels und auch die Flügel-Bewegungen. Außerdem kann das Gerät bis zu acht Minuten auf der Stelle verharren, ist klein und wiegt nur 10 Gramm und trotzt minimalen Windstärken. Kontrolliert wird das alles per Video-Stream.
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Bravo! Neue Drohnen braucht das Land! Wo kämen wir da hin, wenn alle in ihren Wohnungen machen, was sie wollen!

In Peking sollte im Apple-Flagschiff-Laden das iPhone 4S verkauft werden und die Chinesen drehten durch. Viele standen draußen bei weit unter 0°, stundenlang, doch aufgrund von gewalttätigen Exzessen blieb der Laden gleich zu. Die Chinesen nahmen dann Eier (wer bringt bitte Eier zu einer Ladeneröffnung mit?) und bewarfen den Store damit. Apple entschied sich daraufhin, um seine Mitarbeiter zu schützen, die Türen komplett geschlossen zu halten und den Verkauf des Geräts einzustellen.
Schlecht für den Schwarzmarkt: Für einen Platz in der Warteschlange werden 11 Euro fällig, die Geräte selbst, von denen nur maximal zwei Stück pro Kunde gekauft werden dürfen, erzielen höhere Preise auf der Straße, als wenn man sie im Internet bestellt.
Schön blöd: Da bringen sich die Chinesen schon um, um die Dinger am Fließband herzustellen und wenn sie dann verkauft werden, dann gibt es Straßenkriege. Und alles nur wegen einem dummen Apfel! WTF.
Erst letztes Jahr hat Audi eine Partnerschaft mit NVidia beschlossen, damit das Audi Connect Infotainment System mit deren Tegra-Prozessor läuft. In dem kurzen Video oben sieht man das Ergebnis und das System in Aktion.
2013 wird das alles im A3 zu haben sein. Mit dem drehbaren Knopf können Benutzer zudem Ortsdaten eingeben oder im Web suchen. Das Sieben-Zoll-LCD-Display rendert 3D-Animationen ohne Mühe und bietet auch Google Earth oder Google Street View-Spielereien.
Alles schön und gut: Mit Android wäre da wohl mehr drinne gewesen…

Japan kann sich freuen: Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheint der Nachfolger der PSP im Land der aufgehenden Sonne, die PSVita.
Wir haben Bilder von dem, was die Konsole im Innersten zusammenhält:
http://engadget.com/photos/playstation-vita-teardown/.
Außerdem ist schon die erste Homebrew-Andwendung erschienen, die mithilfe eines Buffer Overflow funktioniert: “Hello World on the PlayStation Vita”, via dcemu.co.uk. Das macht Mut für weitere individuelle Anwendungen.
Nach Europa kommt das Gerät am 22. Februar 2012.
Wenn man ein MPC-Video dieses Jahr gesehen haben muss, dann dieses hier:
Eine Ausnahme-Hammer-Dubstep-Performance von AraabMuzik. [via]
Das Ganze ist eine Cover-Version von Benny Benassis “Cinema Skrillex Remix”. Zu meinem Bedauern ist das Video auf youtube in Deutschland wegen der GEMA nicht erhältlich. FUCK YOU, GEMA!
Die Stylus Tough 6010-Digital-Kompaktkamera von Olympus kommt mit einem Wurm. Der kann das Gerät selbst zwar nicht infizieren, doch verbunden mit einer Windows-Maschine kopiert er sich selbst über USB auf die Festplatte und infiziert so alle über USB angesteckten Geräte. Betroffen sind 1.700 solcher Kameras.
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Boing!
Ich glaube, wäre Windows ein Mensch, er hätte so ziemlich jede psychische und physische dreckige Krankheit, die es gibt. Und ca. 100, die es noch gar nicht gab und die erst durch diesen Menschen entdeckt wurden. Boing²!

Ich bin schon seit einer Weile an einem Punkt angelangt, an dem mich die aktuelle Technik langweilt. iPad: Schrott. Laptops: Schrott. Handys: Alles Schrott. Was ich brauche ist ein definitives Refreshing der mich umgebenden technologischen Geräte. Egal ob es mein Rechner, Toaster oder die elektrische Zahnbürste ist. Ich bin nicht nur ein Informations-Junkie, ich bin auch design- und innovationssüchtig. Give. Me. More. Now.
Da kommen mir die Design-Ideen von Hiromi Kiriki gerade recht. Er hat sich mit Sony mal Gedanken über den Computer der Zukunft gemacht. Der sollte seiner Meinung nach auch als Schmuck eine gute Figur machen, und so hat der gute Hiromi einfach ein futuristisches Computer-Armband designt, komplett mit OLEDs, Touchscreen, holografischem(!) Bildschirm, ausziehbarer Tastatur und so. Das sieht schon ziemlich geil aus. Geil ist auch der Termin, wann diese Technologie in Serie gehen könnte: 2020. Ist ja jetzt nicht wirklich weit weg, ne.
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Ich bin auch ein eiserner Concept-Car-Verfechter und sehe es kritisch, dass diese Fahrzeuge nie in Serie gehen. Die Autos auf den Strassen sehen doch alle gleich aus (besonders in Deland, wo man jeden Furz genehmigen lassen muss), da wäre es an der Zeit für einen Paradigmenwechsel.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Technik: Gib’ mir die Technik, die ihr nie rausbringen würdet, weil sie nicht massenkompatibel scheint! Ansonsten habe ich irgendwann keinen Bock mehr, weil mich alles langweilt. Und am besten macht ihr die Interfaces so kompliziert wie möglich! Damit ich was zum knobeln habe, die Masse hat mich noch nie interessiert. Scheiss’ auf die.
I ♥ concept art!

Der Walkman in seiner eigentlichen Funktion ist schon lange tot. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten einen gebrauchten vor einigen Wochen über eine Internetauktionsplattform zu ersteigern. Das Teil ist nun primär für den Baggersee/Strand gedacht, so dass es nichts ausmacht, wenn es geklaut wird.
In Japan zelebriert man hingegen jedes Jahr den Geburtstag des Walkman. Es kommen dann immer schweineteure, designtechnisch jedoch wunderschöne Geräte dabei raus.
Dieser Walkman hat als Thema das PSP-Game “Metal Gear Solid – Peace Walker”. Der W253/Z ist allerdings, entgegen seinen Kassetten-Brüdern, technisch im 21. Jahrhundert angekommen. Soll heissen: Ohne MP3 geht da gar nichts mehr.
Die aus zwei Teilen bestehende Konstruktion clippt man sich ins Ohr, der Bügel sorgt für zusätzlichen Halt. Auch kommen ein paar Metal Gear Solid-Sounds gratis:
- Metal Gear Solid: Peace Walker main theme
- Heavens Divide
- Chrysalis
- Outer Heaven
- Zero Allies!
- Love Deterrent
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Natürlich gibt es das Camouflage-Design bei 128$/100€ kostenlos dazu…
Jaja, die Chinesen, die Chinesen…
In Peking kann man sich auf den Elektronik-Basaren mit WiFi Cracking-Kits eindecken. Auf den USB-Adaptern kommt Linux mit Verschlüsselungs-Crack-Software. Ausserdem bringen die auch noch eine eigene Mini-Antenne mit.
Das Linux ist natürlich der übliche Verdächtige: Es kommt BackTrack zum Zug, eine Distribution die nichts anderes macht als, jetzt kommt ein Lieblingswort von mir, Penetrations-Testing.
Eine der enthaltenen Applikationen nennt sich Spoonwep/Spoonwpa. Scheinbar kann man so durch einen Reboot von Windows an den WLAN-Key kommen (fragt mich nicht, ich habe das noch nicht ausprobiert. I just don’t know). WEP dürfte jetzt nicht sonderlich ein Problem werden mit dem Cracken. Bei WPA wird standardtechnisch Brute-Force probiert; inwieweit dies funktioniert, besonders bei WPA2, würde ich gerne wissen.
Auch wenn es China ist: Die USB-Sticks sind illegal. Nur, jetzt kommts, niemand weiss, wer die Software da drauf haut und das dann als Bundle ausliefert. Hilarious!
Selbst bei BackTrack spricht man von “Missbrauch” ihrer Distribution, die wissen von nichts; was klar ist, weil die DVD-Version ja jeder downloaden kann, zum selber testen. Und so.
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Naja, whatever. Irgendwie gefällt mir die Idee. Jetzt mal ehrlich: Wer heute noch WEP einsetzt, der ist selbst Schuld. Ausserdem war ich noch nie in meinem Leben auf einem “Elektronik-Basar”, ich kenne die Dinger immer nur aus japanischen Animes; und die spielen meistens in der Zukunft. Dort kann man dann auch halb-funktionierende Mechas kaufen.
Seit 2002 haben Photokopierer eingebaute Festplatten. Auf diesen Platten wird alles gespeichert, egal ob kopiert, gescannt oder per Email weiterversendet wurde. Selbstredend eine digitale Zeitbombe. Ein CBS-Mann hat das mal genauer untersucht:
“Digital Photocopiers Loaded With Secrets”, via cbsnews.com.
John Juntunen hat eine eigene Firma, die eine Software namens “INFOSWEEP” entwickelt hat. Mit dieser Software ist es möglich sämtliche Daten auf diesen Festplatten abzugreifen.
Juntunen liess es sich nicht nehmen ein Experiment zu starten und hat 4 Photokopierer für 1200$/916€ gekauft. Er fand zehntausende Dokumente in weniger als 12 Stunden:
- Aufzeichnungen von Sexual-Verbrechen
- Ziele einer Drogenfahndung
- Baupläne für eine neues Gebäude in New York City
- 95 Seiten Gehaltszettel mit Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern
- 40.000$ in kopierten Schecks
- 300 Seiten ärztliche vertrauliche Dokumente mit Bluttestwerten, Medikamenten-Verschreibungen und Krebs-Diagnose
Alles Daten, um jemanden komplett zu ruinieren und/oder zu brandmarken.
Der Hardware-Hersteller Sharp hat 2008 eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, ob die Menschen wussten, dass Festplatten in den Kopierern installiert sind. 60% der Befragten wussten dies nicht. Daraufhin versuchte Sharp die Leute zu warnen, doch es scheint nicht viel gebracht zu haben.
Das Problem: Sicherheit kostet extra. Es gibt z.B. Verschlüsselungs-Pakete, die man zum Kopierer dazukaufen kann. Doch kaum jemand will Geld dafür ausgeben.
An dem Tag, als die CBS-Leute in dem Warenhaus die Kopierer mit Juntunen gekauft haben, gingen Pakete mit gebrauchten Kopierern nach Argentinien oder Singapur.
Heureka! Die USA sind weit offen wie der Grand Canyon! China müsste nur mal ein paar dieser Photokopierer ordern, am besten von der NASA…
Dieses Video muss man einfach lieben als Technik-Freak. Der “cubestormer” löst den Rubik-Würfel in weniger als 12 Sekunden. Doch auch das Aussehen des Roboters mit den Lichtern und der Aufbau ist beeindruckend; das Teil wirkt fast lebendig. RESPEKT!
Ich gehöre noch zu der Lego-Generation, die von “Mindstorms” nichts mitgekriegt hat. “Mindstorms”, das sind tatsächlich programmierbare Lego-Steine, mit denen man im Handumdrehen (die Software ist kinderleicht zu bedienen) eigene Roboter bauen kann. Von sowas haben wir Mitte der Neunziger geträumt! Das erste Mal auf der Bildfläche erschien “Mindstorms” 1998; da war ich 16 und hatte mehr Interesse an Bier und dicken Titten.
Wem das nicht reicht: Es gibt einen weiteren Roboter, der jedoch weniger cool aussieht, der löst Sudoku-Rätsel. Extremst.
Public service announcement:
“Rods from God (deutsch: Stäbe von Gott) sind Wolframstäbe, die hypothetisch als Bunkerbrecher eingesetzt werden könnten. Das Metall Wolfram hat den höchsten Schmelzpunkt aller reinen Metalle und eine ähnlich hohe Dichte wie Gold. Wolframkörper könnten daher ohne großen Masseverlust einen Wiedereintritt in die Atmosphäre überstehen. Diese Technik würde auf ein frühes Konzept des Luftkriegs im Ersten Weltkrieg zurückgreifen: Auch damals wurden sogenannte Fliegerpfeile, meist aus Stahl, in großer Zahl statt Bomben auf gegnerische Truppen abgeworfen, die diese durch ihre Aufschlagwucht töteten.” [via]
Und jetzt lesen wir uns mindestens dreimal folgenden Artikel durch:
“Air Force to launch X-37 space plane: Precursor to war in orbit?”.
Coming soon: Die Faust Gottes, Gottes Mittelfinger und Gott scheisst auf uns alle.
GOTT war die beste Erfindung, die die Amerikaner jemals gemacht haben. The God-System, (C) DARPA.
Keine Magie, kein Trick, einfach strikte Statistik-Auswertung: Kreditkarten-Firmen können so einiges vorhersagen, immer in Abhängigkeit zum Konsumentenverhalten des jeweiligen Kartenbenutzers.
Visa zum Beispiel weiss von zerstrittenen Paaren, die nicht mehr mit dem Zahlen ihrer Rechnungen fertig werden, dass schon bald eine Scheidung ins Haus steht. Dabei ist nicht wichtig dass so etwas überhaupt passiert, sondern es ist wichtig, wann die Kreditkarte überzogen sein wird. Die Firma kommt an die Daten durch data-mining, verrät aber auch nicht auf Anfrage, wie das genau funktioniert.
Eine kanadische Firma namens data crunching erstellt sogar psychologische Profile der Kreditkarten-Nutzer für die entsprechenden Banken. Dabei kam raus: Käufer von Vogelsand, Stuhlsitzpolster und ähnlichem Gedöns können Rentner sein, die kaum Schwierigkeiten haben ihre Zahlungen zu decken. Kauft jedoch jemand Billigmotoröl und hängt ab in einer Bar namens “sharx“ in Montreal, war das Risiko schon höher. Der ehemalige Chef von data crunching bringt es auf den Punkt:
“If you show us what you buy, we can tell you who you are, maybe even better than you know yourself.“
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Erst im letzten Jahr hat american express für 300$ jeden Risikokunden ziehen lassen. Die Kalkulation war, dass solche Kunden geringere Schäden für die Kreditkartenfirma verursachen, wenn man ihnen 300 Scheine in die Hand drückt und sie dann nie mehr wieder sieht. Die dafür zugrundeliegenden Kalkulationen wurden durch data-mining erstellt.
Der Trend setzt sich auch in anderen Bereichen durch: Die Kreditkartenfirmen gehören zu den ersten Anwendern dieser Technik, Interesse haben auch Fluggesellschaften und die Glücksspielindustrie. Die Wahrsagerei, so hofft man, wird das nächste big business.
Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu bemerken, dass data-mining bereits Praxis ist. Jeder Kunde mit elektronischer Rabattmarkenkarte macht sich bei den Einkäufen ein Stück weit durchsichtig. Die Frage ist, was man mit den Daten anfangen soll. In Deutschland sind die Rechte für die Weiterverarbeitung und Weitergabe dieser Daten stark eingeschränkt. In den USA ist es jedoch gängige Praxis, dass man mit diesen Daten alles machen kann, wenn es nur der Vermarktung und dem Profit dient. Der Kunde ist nur wichtig, wenn er etwas kauft. Oder eben nichts mehr kauft, doch dann ist wichtig warum.
Sieht doch gar nicht schlecht aus für die Kisten, die jeder unter oder auf dem Schreibtisch stehen hat: Ein Team der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit Karlsruhe hat getestet, wie schnell moderne Laptop-Prozessoren in Verbindung mit handelsüblichen Festplatten im Bereich der Geschwindigkeit agieren.
Das Ergebnis: Bezüglich der übertragenen Daten in Relation zur dafür benötigten Energie in Form von Strom waren die Kisten drei- bis viermal schneller als der aktuelle Rekord für sowas. Die Auswertungen gibt es in einer Art Online-Rekord-Nachschlagewerk: http://sortbenchmark.org/. Das gehört unter anderem auch zu HP und Microsoft
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Doch nicht jeder Heim-PC ist jetzt ein Supercomputer: Das Team hat einfach günstige Prozessoren und Festplatten zu einem Cluster verbaut. Genaues Wissen zu bekommen, um sowas selbst zu machen, ist eine komplizierte Angelegenheit und auch nicht ganz billig.
Bis vor dem 1. April konnte man sich einen mächtigen Supercomputer-Cluster aus diversen playstation 3-Konsolen selber bauen, da diese Konsole Linux-fähig war. Sony hat jedoch diese alternative Betriebssystem-Unterstützung paranoiderweise gekickt, da man die ps3 auf gar keinen Fall bösen Hackern und Homebrew-Programmierern überlassen will. Dafür nimmt der Konzern auch den Verlust eines wichtigen Features der ps3 in Kauf. Was kein neuer Move ist…
Jedenfalls, dieser Test liefert ein wichtiges Statement zum Energieverbrauch der zukünftigen Gadgets: der wird nicht sehr hoch sein müssen. Ob das die Hersteller der tragbaren Hardware jedoch beherzigen werden, müssen sie selbst entscheiden.
Ein Laptop trägt in jedem Fall seinen Namen nicht zu Unrecht.



