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Heureka! Die wollen tatsächlich einen zweiten “Blade Runner”-Film drehen!
Sogar die Original-Crew ist an Bord: Erst letzten August wurde Ridley Scott als Director bestätigt. Nun ist auch Hampton Fancher, der das Skript zu Teil 1 schrieb, dabei. Der Film soll ein direkter Nachfolger werden, mit einem Setting, das “einige Jahre” nach Teil 1 spielt.
Weitere Details zur Handlung gibt es nicht. Harrirson Ford wird definitiv nicht zurückkehren und die Dreharbeiten beginnen auch erst 2013.
Den offiziellen Pressebericht zum Thema findet ihr dort: http://collider.com/blade-runner-2-sequel-hampton-fancher/167046/.
Nice! Das offizielle Spiel zum Film, damals noch von Westwood Studios entwickelt, gehört für mich zu den besten PC-Games aller Zeiten. Und auch der Film selbst behält seine visionäre Überzeugunskraft bis heute, was ungewöhnlich ist für das Jahr 1982.
Hoffentlich setzen sie das Projekt nicht in den Sand. Es wäre nicht das erste Mal, dass Hollywood durch ein Sequel alles versaut…
Zuerst denkt man so: “Ja, ganz nett”. Aber wenn das Ding dann auch noch anfängt zu tanzen und Uppercuts zu machen, und mit dieser Geschwindigkeit, dann merkt man schnell: Dieses Projekt kann überzeugen.
Diesen “echten” Transformer hat Kenji Ishida mit JS Robotics entwickelt. Er bringt 22 eigene Servo-Motoren mit und kann dadurch diese schnellen und coolen Bewegungen machen.
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Jeder, der denkt, das ist ein Fake, der sollte Ishidas Youtube-Channel checken: Link. Die arbeiten schon länger an diesem Teil und auch in verschiedenen Modell-Versionen. Ich, wie viele andere auch, gehe tatsächlich davon aus, das Teil ist echt.
Die Japaner halt. Fun-fucking-tastic.
Normalerweise ist es so, dass man an IP-Adressen fest macht, ob jemand eine Datei illegal heruntergeladen hat oder nicht. Nun aber gibt es Neuigkeiten für alle Daten-Piraten oder die, die es noch werden wollen: In New York nämlich hat ein Richter gesagt, es sei “ungenügend, durch IP-Adressen Piraten auszumachen”. Har!
Begründet hat er das ungefähr so: Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum WLAN-Anschlüsse oder überhaupt drahtlose Internet-Verbindungen. Inzwischen liegt der Anteil jedoch bei 61%. So kann eine einzelne IP-Adresse vom Provider auf mehrere Endgeräte im Haushalt verteilt sein. Das sei ungleich mit einer traditionellen Telefonverbindung, die gleichzeitig von mehreren Individuen genutzt werden kann. Andere Familienmitglieder oder sogar Besucher könnten den Internetanschluss benutzt haben und sogar in einem geschützten WLAN-Netzwerk könnten Nachbarn oder Fußgänger “im Vorbeigehen” illegal Dateien heruntergeladen haben.
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Ihr seht also: Das ist alles gar nicht so klar, wie uns das die Content-Industrie immer Glauben macht. Gut, Experten auf dem Gebiet war das schon immer klar. Mit SOPA, CISPA und weiteren Bemühungen wird aber eben das immer und immer versucht und auch ins Gehirn gebrannt: Man macht sich durch seine IP-Adresse strafbar, wenn illegal Dateien heruntergeladen wurden.
Alles Kokolores! Macht doch mit eurer IP-Adresse was ihr wollt! In diesem Sinne: Har!
“Explore your backyard!”
Nach sieben Jahren in der Spieleindustrie wurde Christopher Albeluhn als Spieleentwickler plötzlich arbeitslos. Kann ja mal vorkommen. Doch anstatt lange auszuschlafen oder die ganze Zeit zu zocken hat er ein interessantes Projekt gestartet: Ein Educational Program namens “The Solar System: Explore your Backyard”.
Das Ganze basiert auf der Unreal 3 Engine und stellt ein akkurates Modell unseres Sonnensystems dar. Zu sehen sind zudem Sternkonstellationen, Planetenrotationen, Orte und Geschwindigkeiten.
Das entsprechende Video (siehe oben) ist echt klasse, inklusive eines tollen Soundtracks.
Auf IndieGoGo sucht er momentan noch nach weiteren Geldgebern. Hier der Link zur Projekt-Page. Zwar hat er die erforderlichen 8000$ für eine PC-Version bereits eingesammelt, bei 16000$ aber wird er kostenlose Versionen des Programmes u.a. auch an Schulen verteilen.
Vorbildlich gemacht und großes Kino! Weitermachen!
We’ve come a long way, baby:
In dieser siebenminütigen kanadischen Dokumentation aus dem Jahr 1971 werden die Anfänge der Computer-Animation gezeigt. Was wir sehen ist eine der ersten interaktiven Computer-Animations-Systeme überhaupt.
Entwickelt wurde das Ganze von Marceli Wein und Nestor Burtnyk, die beide später Academy Awards für ihre Arbeit bekamen.
Achtung: Die Sounds und die Musik sind extrem nervig! So war das eben back in the days…
Ich habe gestern ganz vergessen darauf hinzuweisen, dass der 12. April den 51. Ehrentag des ersten Menschen im Weltall darstellt. Das hole ich hiermit nach mit einem Video dieser halsbrecherischen Aktion:
Ihr werdet nicht viel verstehen können. Es sei denn, ihr kommt aus der DDR. Aber die Bilder sind halt krass.
Wenn ihr wollt könnt ihr immer noch feiern: http://yurisnight.net/. Dort findet sich vieles Wissenswerte zum Thema.
Mit der Technik damals überhaupt etwas zu reißen grenzt an ein Wunder. Kaum zu glauben, dass sich Menschen das alles angetan haben. Aber, hey, es war Kalter Krieg, da ging es nur um die Frage, wer hat die dicksten Eier.
Und zum Schluss noch ein sehr schönes Zitat von Herrn Gagarin:
“Circling the Earth in my orbital spaceship I marveled at the beauty of our planet. People of the world, let us safeguard and enhance this beauty — not destroy it!”
In diesem Sinne: See you, Space Cowboy!
Stell’ dir vor, du fährst ein BMX-Rad, das gleichzeitig eine DJ-Maschine ist! Genau das passiert bei den Japanern von COGOO:
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Das ist alles irre kompliziert gemacht und sieht im Video einfacher aus.
Im Kern ist es wohl eine DJ-Anlage, die aus mehreren Bausteinen besteht, die jedoch alle auf das Bike selbst übertragen wurden. So sind die Räder des Bikes die Jog-Wheels, die Bremsen das Beat-Pad und ein Gyroskop-Sensor agiert als Fader.
Hier gibt’s noch ein “Making Of”-Video:
Live kann man das System beim 2012 Kaikoo Popwave Festival sehen. Ihr müsst also schon nach Japan kommen, um das selbst bezeugen zu können.
Für mich eine der krassesten Ideen des noch jungen Jahres!
Ihr kennt Van Gogh, richtig? Der verrückte Maler, der sich mal im Absinth-Wahn ein Ohr abgeschnitten haben soll.
Jedenfalls, das oben eingebundene Video sieht nach seinem Werk aus. Richtig großes Kino, aber eigentlich ein Zeitraffervideo der NASA, das den Ozean und dessen Bewegungen über einen Zeitraum von 30 Monaten zeigt (Juni 2005 bis Dezember 2007).
Nicht verpassen!
Die schwedische Tauschbörse The Pirate Bay will zukünftig einen Teil ihrer Server-Infrastruktur in Drohnen auslagern, die dann über internationalen Gewässern schweben. Dieses Vorhaben hat man zumindest der Seite Torrentfreak.com mitgeteilt.
Da nun alle Welt wisse, WER The Pirate Bay sei, sei man nun daran interessiert den Denkanstoss zu geben, WO The Pirate Bay genau sei.
Man ist dabei auf “Krieg” vorbereitet, wie man sagt:
“…we’re going to experiment with sending out some small drones that will float some kilometers up in the air. This way our machines will have to be shut down with aeroplanes in order to shut down the system. A real act of war.”
[via]
Per GPS werden die Drohnen dann kontrolliert, Mini-Computer wie der Raspberry Pi könnten als Systeme eingesetzt werden. Und Radio-Technologie ist dazu noch spottbillig.
Aber die Atmosphäre reicht natürlich nicht:
“When the time comes we will host in all parts of the galaxy, being true to our slogan of being the galaxy’s most resilient system.”
Coole und mutige Idee auf jeden Fall! Auf sowas muss man erst einmal kommen. Man darf gespannt sein, ob und wann sich dieses System in der Praxis durchsetzt. Wir drücken die Daumen!
“pixel” ist eine 11-minütige Dokumentation zum Thema pixel art. Auch die Ursprünge der Animationskunst und chiptune-Musik kommen darin vor.
Es gibt ferner Interviews mit Jason Rohrer, Joe Brumm und Alex Yabsley.
Gemacht hat das Alles Simon Cottee. [via]
Mark Gasson, ein britischer Wissenschaftler der Universität Reading, sagt, er sei der erste Mensch weltweit, der mit einem Computer-Virus infiziert wurde. Das geht, weil er so bescheuert war sich einen RFID-Chip in die Hand implantieren zu lassen. So konnte er Sicherheitstüren passieren und sein Handy benutzen.
Doch das Grauen endet hier nicht. Er führte diverse Versuche durch und fand heraus, dass er diesen Virus auch an andere Chips übertragen konnte. Die BBC hat dazu ein Video gemacht, wie das genau funktioniert.
Sehr schön auch der Kommentar am Ende des Beitrags: “Was wir hier sehen ist natürlich die Zukunft. Das hat heute keinerlei Auswirkungen auf ihren Herzschrittmacher zum Beispiel”. Nee, klar. Ein Herzschrittmacher ist dann das geringste Problem. Wenn das so weitergeht, dann sehen wir uns schneller mit dem Problem eines Puppet Master konfrontiert, als uns lieb ist. Und was das dann für Auswirkungen hat, kann man seit Mitte der 90er in “Ghost in the Shell” von Masamune Shirow sehen.
We. are. doomed. FUCK RFID!
Zum Schiessen:
Die Jungs & Mädels von Art of the Prank haben eine Microsoft-Office-Box mit einem Alarm ausgestattet, dann das Ding auf der Strasse platziert und abgewartet, was passiert.
Dieses Video muss man einfach lieben als Technik-Freak. Der “cubestormer” löst den Rubik-Würfel in weniger als 12 Sekunden. Doch auch das Aussehen des Roboters mit den Lichtern und der Aufbau ist beeindruckend; das Teil wirkt fast lebendig. RESPEKT!
Ich gehöre noch zu der Lego-Generation, die von “Mindstorms” nichts mitgekriegt hat. “Mindstorms”, das sind tatsächlich programmierbare Lego-Steine, mit denen man im Handumdrehen (die Software ist kinderleicht zu bedienen) eigene Roboter bauen kann. Von sowas haben wir Mitte der Neunziger geträumt! Das erste Mal auf der Bildfläche erschien “Mindstorms” 1998; da war ich 16 und hatte mehr Interesse an Bier und dicken Titten.
Wem das nicht reicht: Es gibt einen weiteren Roboter, der jedoch weniger cool aussieht, der löst Sudoku-Rätsel. Extremst.
Ich weiss selbst nicht, wie man das nennt, was der Franzose Alexis Malbert da den ganzen Tag macht. Konzeptkunst? Musikkunst? Tapedeckkunst? I just don’t know.
Jedenfalls, er macht mit Kassetten (das sind die Plastikdinger, die die Leute geboren vor 1985 mal für Musikhören benutzt haben), was ein normaler DJ mit Vinyl-Platten macht: er scratcht den Scheiss.
Hätte ich das Video nicht gesehen und nur die Geräusche gehört, ich hätte da keinen Unterschied feststellen können.
Er selbst nennt sich “Musiker & Plastiker” (musicien & plasticien) und dieses scratch cassette-Ding ist nicht sein einziges Projekt:
http://www.alexismalbert.com/.
Fragt mich nicht nach der Quelle. Das war letzte Woche. I just don’t know.
Sehr geiler Kurzfilm von Cristobal Vila zum Thema Geometrie und Zahlen in der Natur. [via]
Das ist ein richtiger Trend im Web geworden, mit allerlei Photos aus der Natur und dann geometrische Figuren darüber gelegt, wie z.B. hier. Im Vergleich zum Werk von Vila natürlich Kinkerlitzchen, das hat alles schon einen grösseren künstlerischen Anspruch.
[update I, 22.04.10]
Ich habe den Link endlich gefunden, nach dem ich EWIG gesucht habe: via thejunction.com, bzgl. der mathematischen Funktionen und so.
Sehr schöne Visualisierung eines abstrakten Konzepts:
[via]
ABC hat natürlich auch grosses Eigeninteresse sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Wenn ein Unternehmen erst einmal 200 Milliarden Dollar wert ist, Tendenz steigend, will einfach jeder was vom Kuchen. Ich übrigens auch. Ich habe nämlich Hunger.

Aus der Reihe “Erfindungen, die die Welt gut gebrauchen kann”: Ein Harvard-Chemiker namens George Whitesides hat eine Art Diagnose-Papier-Chip erfunden, der mit einem Tropfen Blut anzeigen kann, ob jemand an HIV, Hepatitis, Malaria oder Tuberkulose erkrankt ist.
Der Clou: Das “Ticket” ist nicht nur sehr klein, sondern auch sehr billig in der Herstellung, weil es mit Tinte funktioniert, die in Comicbüchern(!) Verwendung findet.
hier gibt es ein cnn-video, in dem er das erklärt und vorstellt. [via]
Die Tinte ist wasserresistent und schiebt das Blut in verschiedene Mini-Papierkanäle, die bestimmte Chemikalien enthalten und die Farbe ändern, je nachdem, an welcher schweren Krankheit man leidet. Whitesides selbst bezeichnet das als “zero cost diagnosis”.
Das ist nicht nur eine grossartige Sache für Länder, die kaum Geld zur Verfügung haben für Medizin allgemein. Wenn sich jeder so einen High-Tech-Papierfetzen leisten kann, braucht auch niemand mehr zu einem Arzt zu gehen und wochenlang auf eine Diagnose zu warten. Also nicht, dass man bei diesen Krankheiten keinen Arzt mehr bräuchte, die Kosten und Wartezeit für die Diagnose gehen dadurch gegen Null. Das bedeutet schon weniger Panik-Attacken für alle besorgten, ganz gleich ob in der ersten, zweiten, dritten oder dreihundertsten Welt. Geniale Sache, das.




