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Sie sind momentan im Archiv der Kategorie DRM.

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Archiv für die Kategorie „DRM“

das echte facebook home

So sieht es halt aus:


(Klicken zum Vergrößern)

Eine Art Comic zu Facebook Home, wie sich das die Leute drüben bei JoyOfTech vorstellen.

Da steckt schon Wahrheit drin. Von links oben nach rechts unten:

– Speicher ist voll von App-Entwicklern, die nur darauf warten zum Kühlschrank schleichen zu können
– QR-Codes auf dem Dach, die an Werbeagenturen vermietet werden
– ein Bad voll mit Toiletten, die einen ermuntern sollen haufenweise Dreck zu posten
– Rolläden sind innen versteckt
– durchsichtige Wände, um die Nachbarn mit “Social Media”-Nahrung zu versorgen
– Tischleuchte mit Instagram, die jede Mahlzeit fotografiert
– Facebook-Pinnwand an jeder Wand
– Hintertür bleibt offen, damit Facebook jederzeit rein kann um zu schauen, was man so treibt
– jedes Haus wird auf Stabilität durch Sheryl Sandberg überprüft, die sich an eine Tür lehnt
– die Treppe ist am Eingang rückwärts angebracht, so dass man nie mehr aus dem Haus kommt (oder nur sehr schwer)
– Zwischenraum zum Boden (nur kniehoch) prall gefüllt mit Kommentartrollen
– Heizungspumpe, die heiße Luft aus Kommentaren produziert
– Waschmaschine, die die dreckige Wäsche nur nach draußen bläst und dort liegt sie dann
– Tunnel verbinden einen zu den Nachbarhäusern
– Grundstein von anderen Bauarbeitern “geborgt”, v.a. den Winkelvoss-Zwillingen
– baut auf Android auf
– zweitklassig erbaut durch HTC, dem achtbesten Bauunternehmen der Welt
MySpace-Grab irgendwo in der Erde
– Bonus: jedes Haus kommt mit einem Eichhörnchen, das im Vorgarten stirbt (Hinweis: nach “squirrel dying in front of your house” googlen)

Mal sehen, aber es kommt definitiv eine Welt nach Facebook. Vielleicht schon früher, als Lobo so denkt. Überhaupt, wenn die Kids mit Smartphones aufwachsen und irgendwann erwachsen sind, ist das, was Lobo heute revolutionär findet (ahahaha! “Socialphone”) die lächerlichste Scheiße, die es gibt.

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fuck drm V

Es ist immer schwer Leuten zu erklären was DRM ist. Vor allem, wenn sie nicht technik-affin sind. Oder noch schwerer: Was ist schlecht an DRM?

Tja, in solchen Fällen helfen Gegenstände aus jedermanns Alltag. Zum Beispiel Stühle.

Das hier ist also mal zur Abwechslung visualisiertes DRM:

DRM CHAIR from Thibault Brevet on Vimeo.

Nach acht mal Draufsitzen zerstört sich dieser Stuhl von selbst.

Krass ist der Effekt: Die Gelenke schmelzen. Game Over für immer.

[via]

Ein 48h-Projekt von Thibault Brevet mit Gianfranco Baechtold, Laurent Beirnaert, Pierre Bouvier, Raphaël Constantin, Lionel Dalmazzini, Edina Desboeufs, Arthur Desmet und Thomas Grogan.

Now you know.

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der nachfolger der mp3?

Geht es nach der Firma Bach Technology, dann wird es sehr bald einen Nachfolger für die klassisch-kultige mp3 geben mit der Bezeichnung musicDNA.

Hier wird versucht das Erlebnis einer gekauften CD ins Internet-Zeitalter zu hieven, indem der Musik-Datei zusätzliche Inhalte angehängt werden, wie Song-Texte, Album-Cover, aktuelle Interviews, Tour-Daten, Updates auf social networks, usw. Die Updates sollen direkt von den Musik-Labels oder Künstlern eingespielt werden können.

Das Fraunhofer Institut, die eigentlichen Erfinder der mp3, hat man sich bereits als Partner ins Boot geholt. Ebenso sind Sony Music Entertainment und die Universal Music Group im Boot, die ordentlich Geld in das Projekt pumpen.

[via]

Jaja, schon klar: “Updates durch Musik-Labels”. Im Jahr 2007 nannte man das einfach DRM, “digitales Rechte-Management”. Der Teufel heißt jetzt nur anders, ein wunderschönes praktisches Beispiel für Neusprech im 21. Jahrhundert.

Ich kann mir schon vorstellen, wie das interne Meeting zu musicDNA ausgesehen hat:

CEO: “Hey! Wir brauchen jetzt schnellstens mp3-Backdoors!”
Programmierer: “Technisch kein Problem.”
Marketing: “wir verkaufen das dann einfach als erweiterte Version der mp3 unter einem neuen Namen, DRM ist zuvielen Leuten negativ aufgefallen.”
CEO: “Ausgezeichnet!”

Komm’, bringts auf den Markt. Ich bleibe bei der guten alten mp3 und hole mir die Zusatzinfos direkt in meinen Medien-Player Amarok durch den eingebauten lastm-Dienst. Das mache ich so seit 2006, aber ist egal.

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kindlekram II

Der Kindle, das Ebook-Gadget von Jeff Bezo$, ist ja nun mittlerweile in einer zweiten Version erhältlich. Etwas kleiner, etwas handlicher, aber immer noch kein Farbbildschirm, der Speicherkarten-Slot fehlt auch, kein richtiges Wifi und noch ein paar andere Krankheiten. Ein wahres Schnäppchen für 300$/190€, braucht man unbedingt.

Jedenfalls, würden wir in einer Zukunft leben, in der es keine Bücher mehr, sondern nur noch elektronische Kopien gibt und hätte Amazon mit dem Kindle den Ebook-Reader-Krieg gewonnen (was wir jetzt mal nicht hoffen wollen) sähe die Welt ziemlich traurig aus:

Amazon konnte nämlich durch die selbe Verbindung, mit der sich elektronische Bücher via USB auf das Gerät übertragen lassen, zwei Ebooks komplett löschen. Coole Ironie am Rande: das war Animal Farm und 1984 von keinem Geringeren als George Orwell. Der Geist in der Maschine…

Amazon behauptet zwar, es hätte Ärger mit dem Verleger der Bücher gegeben, weil die sich von Ebooks abgewendet hätten. Aber die Maßnahme selbst wäre so, wie wenn ich Bücher über Amazon kaufe, die dann in meinen Regalen stehen und schließlich Jeff Bezos klingelt, sie wieder mitnimmt, sie verbrennt und mir dann eine Gutschrift ausstellt. Bücher sind wichtig, damn it.

[via]

Ein schlagkräftigeres Argument gegen den Kindle gibt es wohl kaum. Zwar war bekannt, dass die Ebooks drm-gesichert sind und auch nicht weitergegeben werden dürfen. Zudem gibt es das Gerät und den Service auch nur in den USA bislang. Aber eigene Käufe zu vernichten, ohne Nachfrage oder sich Gedanken zu machen um die Konsequenzen, ist eigentlich einen Big-Brother-Award wert.

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cyber-crimes

pcmag.com liefert uns ein interessantes feature zu den 10 mysteriösesten cyber-crimes aller zeiten, die nicht gelöst werden konnten: “the 10 most mysterious cyber crimes”.

hier das ganze im schnelldurchlauf:

oktober 1989 – der WANK-wurm.

februar 1999 – satellit des verteidigungsministeriums gehackt.

januar 2000 – der cd-universe-kreditkarten-hack.

dezember 2000 – militär-quellcode gestohlen.

oktober 2001 – der anti-drm-hack.

oktober 2003 – der cbs-hack mit dennis kucinich.

märz 2006 – der appleyourself-hack (hätte auch von mir stammen können).

winter 2007 – der 26.000-seiten-hack mit msnbc (sehr gut!).

februar 2008 – supermarkt gehackt.

mai 2008 – der comcast-hack.

aber hacking dreht sich nicht immer um kriminelle und verbrechen. wer die brillianz früher hack-eskapaden kennenlernen möchte, für den hat das selbe pcmag noch eine weitere story: “the ten greatest hacks of all time”. sie sind weit zurückgereist, bis ins jahr 1961.

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iphony IV

die letzten zwei wochen waren vielleicht nervig. die amerikanischen medien und auch diverse teile der bevölkerung haben so ziemlich bei jeder noch so trivialen meldung zum neuen “iphone 3g” kollektiv auf ihre tastaturen onaniert.

das fing schon damit an, dass überall auf dem globus armselige würstchen vor den diversen edel-shops von apple schlange standen; bis zu zwei wochen vor dem release! dann war dieses blöde telefon endlich draussen und es liess sich noch nicht mal in betrieb nehmen. anschliessend wurde dann fast täglich von tollen neuen applikationen für dieses gerät berichtet, die allesamt nichts mit open-source zu tun hatten (und auch noch extra kosten, wenn ich mich nicht irre).

wie krass das war kann sich wahrscheinlich niemand genau vorstellen, der nicht täglich sämtliche neuigkeiten in seinem feed-reader abklappert. mehrere beispiele gab es bei digg.com, oft zehn, zwölf nachrichten hintereinander, zu irgendetwas rund ums iphone 3g. echt übel. man konnte praktisch gar nicht drumherum kommen, es sei denn, man lässt das lesen gleich bleiben.

die gute caroline kommt mir da gerade recht, sie erklärt euch jetzt schnell, wieso das iphone 3g fürn lokus ist:

1. der preis des iphone mag geringer geworden sein, die kopplung an einen mobilfunkvertrag jedoch nicht. in den usa (at&t) könnten so locker 1.000$ pro jahr zusammenkommen. (und ob t-mobile viel billiger sein wird darf wohl bezweifelt werden.)

2. verkrüppeltes gps: “Applications may not be designed or marketed for real time guidance.”

3. das neue iphone als highspeed-modem für den laptop zu benutzen geht auch nicht.

4. cut & paste, also ausschneiden & neu einfügen: nah, funktioniert nicht. jeder popplige pc kann das. auch eine korrekturfunktion für emails ist nicht dabei.

5. kamera mit lächerlichen 2megapixel. heutige geräte haben oft 5megapixel oder noch mehr.

6. kein stereo-bluetooth. für was auch immer man das braucht, hat wohl mit den audiofunktionen zu tun.

7. kein flash-player: folglich kein youtube, keine nervige werbung, etc. keine bilder in mms möglich, kein voice dailing, kein mobiles tv, kein austauschbarer akku, keine flash-mermory-card usw.

[via]

das ist das schöne am netz: ein klick und man bekommt das volle kontrastprogramm.

markus, der junge alte open-source-fux drüben beim netzpolitik-blog, hat noch weitere gründe, das iphone in die tonne zu treten:

1. Das iPhone blockiert komplett freie Software. Entwickler müssen an Apple eine Steuer zahlen, Apple herrscht dann darüber wer was mit seinem Gerät machen darf und was nicht.
2. Das iPhone befürwortet und unterstützt das so genannte Digital Restrictions Management (DRM) – also digitale Nutzungseinschränkungen (zugunsten der Inhaber der Monopolrechte, also Apple)
3. Das iPhone verrät wo Du bist und gibt Anderen ein Instrument in die Hand, Dir ohne Dein Wissen nachzuspüren.
4 Auf dem iPhone laufen keine patent- und DRM freien Formate wie Ogg Vorbis und Theora.
5 Das iPhone ist nicht die einzige Option. Es zeichnen sich bessere ab, die Deine Freiheit respektieren, Dich nicht ausspionieren, freie Medienformate abspielen und Dich freie Software nutzen lassen wie FreeRunner. [via]

nun, da wir dieses arme arme gerät gnadenlos durch den schredder gejagt haben, noch ein kleiner programmhinweis meinerseits, denn im iphone-bashing bin ich veteran, seit januar 2007, als es auf den markt kam:

iphony I, iphony II, iphony III.

ich kann vor meinem inneren auge sehen, wie es spätestens jetzt jedem apple-jünger das herz bricht… moment…gleich… genau JETZT!

wieder so einer der gründe, wieso mir das einen heidenspass macht. es gibt tage, da wünsche ich mir, nichts anderes zu tun.

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polippix

in dänemark protestiert man mit einer cleveren live-linux-distribution gegen die dortigen anti-terror-gesetze und deren auswirkungen auf unschuldige bürger. damit soll man dann anonym online sein und zensur vermeiden können. drm-verseuchte medien über tools zu “desinfizieren” soll es auch geben. das sind aber nur zwei nette features. die beta als iso ist 610mb gross:

polippix.org/. [via]

das ist doch mal ein statement. 25.000 abnehmer soll man bereits gefunden haben. basiert auf dem neuesten kubuntu, dem kde-ubuntu. “eat this, ignorance!”

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kindlekram

amazon bietet ab jetzt in den usa eine art ipod für bücher an. dieses kindle getaufte gerät sieht nicht nur scheisse aus, es kostet auch 400$. ach so, sorry: hier geht es ja nicht um das “gerät”, sondern es ist ein “service” (danke, jeff bezos!). das ist neusprech für: alles, was ihr damit macht, kostet geld. selbst die rss-feeds gibt es nur im kostenpflichtigen abonnement und drm ist natürlich auch an bord. das beste verkaufsargument: “elektronische tinte”, genannt “e-ink”. ein behindertes gerät (cripple-ware par excellence, meine meinung) für behinderte; das ding wird ein verkaufsschlager, denn die welt ist gnadenlos behindert.

[update I, 21.11.07]

ich bin nicht der einzige, der mit diesem crap-toy nichts anfangen kann:

“Act I: The act of buying

When someone buys a book, they are also buying the right to resell that book, to loan it out, or to even give it away if they want. Everyone understands this.
Jeff Bezos, Open letter to Author’s Guild, 2002

You may not sell, rent, lease, distribute, broadcast, sublicense or otherwise assign any rights to the Digital Content or any portion of it to any third party, and you may not remove any proprietary notices or labels on the Digital Content. In addition, you may not, and you will not encourage, assist or authorize any other person to, bypass, modify, defeat or circumvent security features that protect the Digital Content.
Amazon, Kindle Terms of Service, 2007

lesen: Amazon Kindle: the Web makes Amazon go bad crazy.

[update II, 22.11.07]

als ob ich es nicht geahnt hätte: in nur 5,5 stunden war kindle ausverkauft. es wird zeit, allerhöchste eisenbahn, dass das universum wieder aufhört mit dieser über-produktion an idioten. so kommen wir sonst auf keinen grünen zweig mehr.

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fuck drm IV

anti-drm-shirts

es ist ruhig geworden, bzgl. dem ganzen tohuwabohu zum thema “drm – digitales rechte-management”, zumindest bei mir. ich hab’ auch schon öfters darüber geschrieben, praktisch sollte es inzwischen tot sein. quasi abschliessend könnt ihr dort

anti-drm-t-shirt-designs-vote-now/

euren favoriten wählen, was für ein motiv ihr denn gerne auf einem t-shirt hättet. die abgabephase ist vorbei, ihr habt jetzt bis zum wochenende zeit, zu entscheiden, wer was für 15 ocken erstehen kann. leider sind nur maximal zwei druckfarben zugelassen, was die sache nicht ganz einfach macht und mir wird sicherlich jeder zustimmen, dass so richtig kein motiv der burner ist. ein paar nette ideen sind trotzdem dabei und im endeffekt zählt ja der gedanke. [via]

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suedkorea: micro$ofts geisel

kafkaesk – ein unheimliches gefühl dunkler ungewissheit, einer rätselhaften unkonkreten bedrohung, eines ausgeliefertseins gegenüber schemenhaften dumpfen mächten.

südkorea ist ein hochtechnisiertes land mit einer sehr komplizierten sprache. im sommer kommt “granado espada” nach europa, südkoreas bestes und schönstes online-rollenspiel. ausserdem haben sie das wörtchen “bweark!” erfunden, welches alles merkwürdige im internetzeitalter definiert. hinzu kommt, dass sie das nachbarland eines der verrücktesten länder dieser welt sind. aber das ist noch nicht alles…

dank den deals der südkoreanischen regierung ist die einheimische technologie-szene dazu verdammt windows zu benutzen, weil proprietäre verschlüsselungssoftware der regierung auf dem format “active x” der firma microsoft aufbaut. nunja, es ist einer der gründe, wieso die leute davon abgehalten werden linux und sogar firefox zu benutzen, hier steht warum:

“Remember how Active X controls were and continue to be a significant vector of viruses and malware because Microsoft originally architected Active X to run by default instead of with a user action? Maliciously programmed websites would be able to automatically install software on users’ computers just by visiting a web page in IE 6. In IE 7 and in Vista, Microsoft has re-architected Active X controls in such a way to make them “more safe” by requiring a user action for the control to run. This is obviously impacting every web site and company that uses active X controls on their websites, which include just about every website in Korea that handles any kind of secure transaction. Every online bank, every governmental agency, every ecommerce site. Without enough time to re-architect Korean websites, 3 S. Korean governmental ministries, the Ministry of Information and Communication, the Ministry of Government Administration and Home Affairs, and the Financial Supervisory Service, warned S. Korean users that upgrading to Vista would disable the user from making any secure transaction online. Can you imagine spending thousands of dollars on a new machine (because the requirements of Vista generally require new hardware) and a new OS from Redmond only to be locked out of any secure transaction online? It’s Kafkaesque.”

“To add insult to injury, the monopolist who absolutely controls the Korean market for computers won’t delay the launch of Vista to allow for Korean websites to re-code their sites. “We’ve been testing Vista with banks and other service providers since September, but we encountered more delays than we expected. We plan to release the product as scheduled.” [via]

heisst im klartext: es geht micro$oft am arsch vorbei, eine anpassung des produkts “vi$ta” an den südkoreanischen markt wird nicht für wichtig empfunden, das überarbeiten der websites ist “deren problem”, die blöden südkoreaner sollen das eben selber machen, so nach dem motto.

wer jetzt mit dieser meldung absolut gar nichts anfangen kann, hier der passende lesestoff zu “drm – digital rights management”, der stoff aus dem die redmonder träume sind und der, wenn richtig angewendet wie im obigen beispiel, komplette hochtechnisierte(!) nationen(!) geschwind als geisel nehmen kann:

31.05.06: drm eliminieren
01.09.06: fuck drm
25.09.06: fuck drm II
02.10.06: fuck drm III

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fuck drm II

die probleme rund um das content-rechte-abzocksystem “drm” reissen nicht ab. in frankreich gibt es neuerdings ein gesetz (“DADVSI”), welches verbietet, drm zu umgehen, jemandem dabei zu helfen oder jemandem vorzuschlagen, es zu umgehen. zuwiderhandlungen werden mit bis zu 30000€ oder sechs monate knast bestraft.

aber sonst gehts noch?

drei anti-drm-aktivisten sind daraufhin mit einer kleinen menschenmenge zum polizeirevier gewandert und haben folgende “straftaten” begangen: stephane hat das programm “dvddecrypter” benutzt und eine gekaufte dvd damit fähig gemacht, auf seinem tragbaren dvd-player zu laufen. risiko: 3750€ strafe. tangui hat ein dokument einer dvd auf seinem linux-laptop angeschaut. risiko: strafe unbekannt. und jerome hat musik, die er bei itunes gekauft hat, drm-frei gemacht, eine website erstellt, auf der alles erklärt wird, wie das geht und eine software übersetzt, die hilft, diverse kopierschutzmöglichkeiten zu umgehen. risiko: 30000€ strafe oder 6 monate knast.

das ist ja fast noch härter wie 5,52€ für die “gez-stasi-internetgebühr”.

den original-artikel (französisch) findet man hier, info [via].

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