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  • c1ph4: Joa, das kann schon sein. Doch für jemanden, der bisher keine Spülmaschine hatte, ist dies hier natürlich eine...
  • harry58: Eigentlich verwunderlich dass man da noch nicht früher darauf gekommen ist. Mit den richtigen Pflegemitteln...
  • wilfordhanran: Appreciating the time and effort you put into your site and detailed information you provide....
  • c1ph4: Feindlich und sarkastisch sind meine beiden Zweit- und Drittnamen. ^^ Im Übrigen ist das ein üblicher...
  • Joel Busch: Zitat von der verlinkten site: “The researchers posit that robotic leaders could help lead fish and...
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Sie sind momentan im Archiv der Kategorie Browser.

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Archiv für die Kategorie „Browser“

ein echtes online-panopticon

Zu Beginn scheißen wir ein bisschen klug:

Panopticon: von griech. παν pān, ,alles’, und οπτικό optikó, ,zum Sehen gehörend’.
Eigentlich eine Art Gefängnis, laut Definition. Ein sehr besonderes. Aber heutzutage auch gerne als Allegorie, in was für einer Gesellschaft wir eigentlich tatsächlich leben.

Wer mal ein aktuelles in Aktion sehen will:

http://insecam.com/. [via]

Diese Website stellt, automatisiert, Bilder von weltweiten Webcams auf einer Webseite aus.

Gut für Voyeure!1 Aber das Projekt ist durchaus erwähnenswert. Denn laut den Betreibern, die der Website “Motherboard” jüngst Rede und Antwort standen, sind das alles nicht gesicherte Webcams. Die Webcam-Nutzer sind also selbst daran Schuld, dass diese Bilder online gestellt werden können.

Was denkt ihr, was die mit den ganzen Satelliten da oben jede Nacht und jeden Tag machen? Eben. Und, ganz ehrlich, die Idee ist nicht neu. Neu ist nur diese konsequente Umsetzung.

Und da werden Menschen für paranoid erklärt, die diese Dinger abkleben…

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alles gute zum 60er, cern!

Das war nicht schwer, heute was als Thema zu finden. Das CERN wird 60! Auf den Tag genau! Alles Gute!!

[via]

Für diejenigen Leserinnen/Leser, die nun überhaupt nichts mit dem CERN anfangen können, hier, das war März 1989:

maerz 1989: tim erklaert das web
Imagos Creditos

So ähnlich jedenfalls.

Das Web war übrigens ein “Abfallprodukt” von den Wissenschaftlern dort. Die ursprüngliche Forschung war der Atomphysik gedacht. Ist es eigentlich heute immer noch. Und der LHC wird wohl auch nicht mehr lange der größte Teilchenbeschleuniger der Welt bleiben: Da plant man für Jahrzehnte, nicht Jahre oder Monate. Und er wird wohl noch größer.

Für Europäer sollte heute eigentlich ein Feiertag sein.

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das fuenfte icon

Bei den Massenmedien im Web; und mit “Massenmedien” klassifizieren wir jetzt mal, was “von der Masse konsumiert” wird, ohne jegliche qualitative Wertung, hat sich eine Unsitte breit gemacht. Diese Unsitte besteht aus einem Zuklatschen wertvollen Bildschirmplatzes mit sogenannten “sozialen Icons”. Dies sind (Reihenfolge beliebig):

* ein marineblaues Icon
* ein babyblaues Icon
* ein rötliches Icon
* ein orangenes Icon

Eines davon ist relevant und richtig. Die anderen nicht.

Es ist nicht absehbar, welche dümmlichen Farben noch kommen werden. Ebenfalls sieht es derzeit nicht so aus, als verfügen diese “Medien” über technische Kompetenz, denn diese Icons sind in 99% der Fälle einfach durch Copy&Paste als Code-Snippet von irgendwelchen noch dümmeren Quellen eingefügt worden. Man macht sich also nicht einmal die Mühe den Hauch von technischer Kompetenz vorzutäuschen. Schließlich liegt ein Hauptanliegen von “Massenmedien” ja im Erreichen von “Massen”. Und diese “Massen” sollen vorrangig einfach konsumieren und sich nicht irgendwelche, vielleicht sogar halbwegs intelligente (man stelle sich dies nur vor!), Fragen stellen.

Um dem Abhilfe zu schaffen, denn leider leider haben mittlerweile auch kleinere Medien vor diesem Vorgehen kapituliert (mich selbst als Medium eingeschlossen. Der Ironie bin ich mir durchaus bewusst, danke der Nachfrage), schlage ich vor, einfach mehr in die Richtung des relevanten, richtigen, orangenen Icons zu gehen. Sprich, was wir brauchen ist:

* mehr technische Kompetenz
* mehr Coding
* mehr Meta
* mehr INTELLIGENZ

im Web.

Dafür habe ich eigens eine Petition gestartet: http://open.petition.net/FuckDemSocialIcons.

Bitte unterstützt mein Vorhaben dieses Anliegen umzusetzen. Ab 1 Milliarde Unterschriften haben wir eine Chance!11 Glaubt daran!

Um meiner Vorreiterrolle in diesem Bereich gerecht zu werden, habe ich

das fünfte Icon

bereits eingefügt. Hint: Es ist grün und zeigt einen kleinen Roboter.

Bitte schauen Sie dieses in meiner Seitenleiste nach und kopieren Sie dieses! Ihnen sei allerherzlichst gedankt! Es geht schließlich um. Die Zukunft.

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kein copyright: so gehts

Wenn man Webseiten erstellt ist eines der ersten Dinge, die man dort einbaut, so ein degeneriertes Copyright-Symbol (©).

Jetzt ist aber so, dass rein von der Logik her für alle Websites, die nicht explizit unter .COM als Domain laufen, sowas nicht benötigt wird. Manchmal ist dieses Zeichen gar nicht gewünscht oder sogar verhasst: Ich meine es gibt genügend gute und sehr gute Produktionen da draußen, die einfach nicht-kommerziell sein wollen, da macht so ein Symbol überhaupt keinen Sinn.

Wenn man ein bisschen sucht stößt man schnell auf die Copyleft-Bewegung. Die ergibt aber genauso wenig Sinn, das ist jedoch meine Meinung und was kümmert mich der andere Scheiß, aber es gibt auch kein “offizielles” Symbol diese Gegenbewegung, die sie ist, das muss man anerkennen, zu repräsentieren.

Durch einen Zufall bin ich auf eine wichtige Diskussion gestoßen: http://unicode.org/mail-arch/unicode-ml/y2012-m07/0369.html. Ein Copyleft-Symbol wird nicht benötigt. Es gibt folgende Zeichen, um euer Projekt von der Masse abzuheben:

㏄ U+33C4 U+20DD für Creative Commons
 ⃝ U-00010080 U+20DD für Creative Commons Attribution
 ⃠ U+0024 U+20E0 für Non Commercial
= U+003D U+20DD für No Derivatives
⟲ U+27F2 U+20DD für Creative Commons Share Alike

Gut, ich bin kein Fan von “Copyleft”. Aber vielleicht ändert sich das irgendwann. Daher der Vollständigkeit halber, auch hierfür gibt es bereits ein Zeichen, das verwendet werden kann:

Ↄ U+2183 U+20DD Copyleft

Die Diskussion ist von 2012 und damit immer noch recht aktuell.

Denkt doch bei eurem Web-Projekt darüber nach, lieber eines von diesen Symbolen zu benutzen, anstatt den selben Quark wiederzukäuen wie es alle machen, und entscheidet euch für eine Alternative zu dem Blödsinn!

Und hier noch ein kleiner “Hack” der euch bei der Arbeit mit ein paar von diesen störrischen Symbolen das Leben leichter machen wird:   ;-)

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tutorial: eigene website zu chrome web store hinzufuegen

Mitterweile ist ja der Chrome-Webbrowser aus dem Hause Google das Maß aller Dinge. Ein starkes Argument dafür ist der Chrome Web Store, den es seit Dezember 2010 gibt. In der Praxis eben der Play Store für diesen spezifischen Browser, mit dem man sich Spiele, Apps wie 500px oder Keep, aber eben auch Websites installieren kann.

Wenn ihr nun wie ich im Besitz einer schönen und/oder informativen Website seid und diese gerne als App für diesen Browser bereitstellen möchtet, müsst ihr ein wenig Arbeit investieren. Ferner braucht ihr einen Account bei Google Webmaster Tools, wenn ihr den nicht bereits habt und natürlich eine dort hinterlegte Website.

Was nun folgt ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung (Zeitaufwand ca. 15 Minuten), damit ihr im Chrome Web Store durchstarten könnt.

:: Vorbereitungen

1) Erstellt einen Account bei Google Webmaster Tools. Ihr müsst euch hierfür nur mit der EMail-Adresse anmelden
2) Erstellt ein Icon eurer Website.
Um einen Schnappschuss eurer Website zu machen gibt es diverse Plugins für Chrome, aber auch Firefox. Eines für Firefox wäre z.B. Screen Capture Elite, ein anderes Page2images.
Dieses Icon sollte die Größe 128×128 Pixel haben und im PNG-Format sein. Benennt es um in icon_128.png
3) Nutzt den Screenshot von vorhin, um einen weiteren im Format 1280×800 ODER 640×400 zu erstellen. Dazu skaliert ihr einfach das Bild, wie es euch gefällt. Das wird später euer Haupt-Präsentations-Screenshot sein.
4) Erstellt zwei weitere für die Kacheln: Einen im Format 440×280 Pixel und einen im Format 920×680 Pixel. Wieder einfach ein wenig eure Website im Screenshot skalieren. Format PNG, wie gehabt.
Optional: Wenn ihr eine Laufschrift-Kachel wollt, dann braucht ihr einen dritten Screenshot im Format 1400×560 Pixel.
5) Erstellt eine Datei manifest.json mit folgendem Inhalt:
{
"name": "NameDerDomain",
"description": "Eure Beschreibung, bis zu 132 Zeichen",
"version": "0.0.0.1",
"manifest_version": 2,
"icons": {
"128": "icon_128.png"
},
"app": {
"launch": {
"web_url": "http://euredomain.com/"
}
}
}

6) Erstellt eine ZIP-Datei, in der die manifest.json und die Grafikdatei icon_128.png drin sind. Wichtig: Benennt diese Datei um in myapp.zip

:: Eure Website als App zum Chrome Web Store hinzufügen

1) Besucht https://chrome.google.com/webstore/developer/dashboard und loggt euch mit eurem Google-Account ein
2) Klickt unten auf die Meldung und zahlt diese 5$ Gebühr. Dazu müsst ihr auch eine Kreditkarte in Google Wallet hinterlegen, von der der Betrag abgebucht wird
3) Sobald die Zahlung abgeschlossen ist, könnt ihr auf den Button “Neuen Artikel veröffentlichen” klicken
4) Hier wählt ihr nun die ZIP-Datei von vorhin aus und ladet diese hoch
5) Was folgt ist ein Formular, welches euren Eintrag im Web Store repräsentiert. Ihr werdet gleich am Anfang merken, dass er das mit dem Icon nicht gecheckt hat. Das macht aber nichts, ladet einfach bei “Symbol” die Datei icon_128.png hoch
6) Füllt das Feld aus “Detaillierte Beschreibung”. Ihr habt 16.000 Zeichen Platz hier
7) Den ersten Screenshot, den ihr hochladen müsst, ist der im Format 1280×800 ODER 640×400.
Optional könnt ihr hier noch eine YouTube-Adresse von euch bzw. eurer Website angeben
8. Nun kommen die Kacheln: Ladet die Grafikdateien im Format 440×280 und 920×680 Pixel einzeln hoch. Wenn ihr eines mit Laufschrift gemacht habt, ebenfalls hier
9) Die Website-URL ist bereits ausgefüllt, denn ihr habt diese Seite ja in den Webmaster Tools hinterlegt. Ihr könntet aber noch eine Kontakt-URL bei dem Fragezeichen hinterlegen, das kommt direkt darunter
10) Wählt die passende Kategorie für euch aus: Die Ober-Kategorien sind derzeit “Lernen”, “Lifestyle”, “News & Wetter”, “Produktivität”, “Serviceprogramme”, “Soziale Netze & Kommunikation”, “Spiele”, “Tools fürs Büro” und “Unterhaltung”. Jede dieser Oberkategorien bringt weitere Unterkategorien mit sich, lest euch das durch und entscheidet euch für eine
11) Regionen könnt ihr so lassen
12) Sprache angeben
12a) Optional noch die ID von Google Analytics
13) Sichtbarkeitsoptionen noch auf “Öffentlich”, ihr wollt schließlich gefunden werden
14) nun auf “Änderungen veröffentlichen” ganz unten rechts klicken und fertig! Ihr seid nun mit eurer Website als App(!) im Chrome Web Store präsent!

Wenn ihr noch an der Sinnhaftigkeit zweifeln solltet, schließlich ist das hier alles durchaus mit ein wenig Arbeit und ein paar Euro Investitionen verbunden: Bis Mitte 2012 wurden durch diesen Store 750 Millionen Apps verteilt. Und: Bei einem Marktanteil des Browsers am weltweiten Browser-Markt von fast 50% derzeit, sowie der Nutzung in den einzelnen Ländern des Erdballs geht faktisch kein Weg mehr daran vorbei, siehe diese Grafik. Chrome ist grün…

Wenn ihr noch ein Badge wollt, das gibt es dort: https://developer.chrome.com/webstore/branding. Richtig verlinkt sieht das dann so aus:

Gizmeo.com im Chrome Web Store

Noch ein letzter Hinweis: Chrome ist zwar bereits kostenlos, gibt es aber noch freier und zwar für Linux und heißt hier Chromium.

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spiegel.de hostet in den usa??

Könnte mir das hier mal jemand erklären, bitte:

spiegel.de aus usa

Die laut diesem dummen Alexa-Ranking auf Platz 8 stehende meistbesuchte Seite in Deutschland wird in den USA gehostet? O’rly!? o.O

Der Screenshot oben wurde mit Flagfox gemacht. Laut Geotool steht der Server von Spiegel Online im Heimatland von Jeb Bush, dem Bruder von George W(ar) Bush aus Texas, der heute Hunde-Aquarell-Bilder malt und diese stolz im TV präsentiert:

Hostname www.spiegel.de
Internetdienstanbieter Prolexic Technologies, Inc. (AS32787)
Kontinent Nordamerika
Nationalflagge US
Land Vereinigte Staaten von Amerika
Ländercode US (USA)
Region Florida
Lokale Zeit 26 May 2014 12:28 EDT
Metropole* Miami-Ft. Lauderdale
Postleitzahl 33020
Stadt Hollywood
Breitengrad 26.022
IP-Adresse 72.52.9.240

Ich dachte eigentlich erst, dass mein Plugin spinnt. Aber egal ob utrace, ip-adresse-ermitteln.de, http://whois.domaintools.com/72.52.9.240; liefern _alle_ ausnahmslos das selbe Ergebnis:

Der Server von Spiegel Online steht, so scheint es, in den USA.

Nun, seit wann ist dies so? Und warum? Während Unternehmen wie die Telekom, GMX und wie sie alle heißen Schritte unternehmen, den ganzen Kram zurück nach Europa zu holen (wir erinnern uns: da war doch letztes Jahr mal was mit einem gewissen Herrn Snowden…) hostet man bei SPON sein Zeug einfach in dem Land und alles ist wieder in Ordnung? Wie kann man das verstehen??

Ich weiß, also mit 100% Sicherheit, dass dort oben bis vor kurzem die BRD-Flagge zu sehen war. Hier ist übrigens der Wikipedia-Eintrag zu Prolexic Technologies, einer vollwertigen Tochter von Akamai. Die sind letztens erst in den Schlagzeilen gewesen, weil deren Heartbleed-Patch nur 3 von 6 kritischen Verschlüsselungs-Werten abgedeckt hat. Safe, eh!?

Fazit: Denkt das nächste Mal etwas genauer darüber nach, ob ihr noch etwas über spiegel.de absetzen möchtet; das könnte ja ein Kommentar, ein Facebook-Like oder ein Tweet sein. Die sind nicht mal so integer ihren Scheiß in DE zu hosten! Und das nach dem NSA-Skandal, der seit fast einem Jahr brodelt!

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quantencomputer-spielplatz

…vom großen Google erdacht, für uns zum Ausprobieren, läuft im Browser:

ein quantencomputer-spielplatz

Da hatte wohl jemand zu viel Freizeit.

Was er kann: Wird mit der GPU betrieben, es sollen so 22 Qubits zum Schreiben, Debuggen und Teilen von eigenen Programmen zur Verfügung stehen.

Probiert es aus, hier hat noch niemand einen Plan, vielleicht habt ihr ja einen Geistesblitz:

http://chromeexperiments.com/detail/quantum-computing-playground/. [via]

Nehmt das mit dem “Experiment” dort bitte wörtlich, mehr ist es leider nicht.

Eye-Candy gibt es aber umsonst: Es stehen Visualisierungen für eure Berechnungen in 2D und sogar 3D zur Verfügung. Das hat sich mit der GPU also bezahlt gemacht.

Und das Coolste, wovon ich bisher nie etwas gehört habe: Führt euren Code rückwärts aus! Yeah, githcir neseleg. I like!

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iss-hd-livestream

Seit 13 Jahren schwirrt die ISS nun schon da oben im All herum, doch außer neue Bilder für die Reihe “Space Night” bringt das dem normalen Menschen erstmal wenig.

Mittlerweile sind vier neue HD-Kameras dort angekommen, wer will kann sich nun, nach so langer Zeit, den Livestream der Erde endlich auch selbst anschauen:

http://ustream.tv/channel/iss-hdev-payload. [via]

Das mit dem Begriff “Experiment” ist derzeit leider wörtlich zu nehmen: Seit 2 Tagen gibt es kein Bild in diesem Stream. :-/

Naja, man ist ja schon mit wenig zufrieden heutzutage…

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opera app-store mag keine web-browser

Ich habe einen kleinen Android-Webbrowser geschrieben: YAABy. Alles noch sehr frisch. Jetzt ist es so, dass ich den gar nicht in allen Android-App-Stores anbieten kann. Besser gesagt: Ich darf nicht.

Die Rede ist hier konkret vom Opera Mobile Store.

Ich hatte bereits Einträge vorbereitet, zu sehen bekam ich allerdings nicht mal eine Vorschau.

Das habe ich ein paar Wochen mitgemacht, bis ich eine Email an den Support geschrieben habe, dass das nicht sein kann und worin der Fehler liegt. Das war die Antwort:

“According to our policy we do not publish apps with browsers on Opera Store.”

Es ist also unmöglich Android-Browser dort zu publizieren.

Dieses wettbewerbsverzerrende Verhalten war mir eigentlich nur von Apple bekannt: Die Geschichte mit Mozilla hier stammt vom letzten Jahr ungefähr zur selben Zeit. Apple mag es nicht, wenn man auf iPhones und iPads andere Web-Browser als Safari benutzt. Ist halt Apple.

Bei Opera ist das meiner Meinung nach aber anders gelagert: Die kommen aus Norwegen. Dementsprechend müssten sie sich eigentlich an europäische Richtlinien halten. Und ich denke, wenn uns der Fall EU vs. Microsoft eines gezeigt hat, dann dass die EU-Kommission bei Monopol-Stellungen, die ausgenutzt werden, etwas unternehmen kann.

Sucht man in eben diesem Opera Mobile Store nach dem String “web browser”, gibt es zwar Unmengen an Ergebnisse. Doch bis auf drei(!) verschiedene Versionen vom Opera-Browser, wer hätte es gedacht, geht hier wohl keine einzige App als wirklicher Web-Browser durch.

Firefox sucht man hier ebenfalls vergebens wie Chrome. Dabei benutzt letzterer ja sogar die selbe Engine…

Manipulation? Leider in diesem Fall wohl: Ja. Denn auch meine Nachfrage, wo denn diese “our policy” beschrieben steht, wollte man mir keine Auskunft mitteilen.

Am Ende ist es auch extremes Pech für mich: Die Apps für Gizmeo und Zockerseele haben mich auf den Geschmack gebracht das Wissen für eine unabhängige App zu nutzen: YAABy. Und dann muss ich die leidliche Erfahrung machen, dass ich die gar nicht zusammen mit den anderen Apps publizieren kann. Verzeihung: Ich darf nicht. Soll nicht. Naja, whatever.

Dummerweise bin ich keine große Corporation, die hier Wirbel veranstalten kann. Diese Entdeckung war ein dummer Zufall. Ich werde aber nicht der Erste sein, der hier in die Schranken gewiesen wird. Sympathischer macht das Opera für mich natürlich nicht.

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blockout.io

https://blockout.io/ ist ganz cool für das Verschlüsseln von kurzen Texten zwischendurch, läuft in jedem Browser. [via]

Über AES-256 wird beliebiger Text verschlüsselt. Das war’s. :-)

Ich kann mich persönlich an diese Spielzeuge nicht erinnern, aber sogenannte “Dekodier-Ringe” gab es wohl früher häufiger, weil die billig herzustellen waren. Der Wikipedia-Artikel ist leider nur in englischer Sprache verfügbar.

Man wird auf der Seite explizit aufgefordert nicht das Privateste zu verschlüsseln mit dem Ding.

Ein Anwendungsbeispiel wäre, die API in sein Blog zu integrieren, um das für Kommentare zu nutzen. jquery-technisch schaut das z.B. so aus:

Example jQuery Ajax Encode
$.ajax({
url: “https://blockout.io/encode”,
type: “POST”,
data: { key: “passkey”, s: “hello” },
success: function(response) {
$(“#encoded”).html(response);
}
});

Example jQuery Ajax Decode
$.ajax({
url: “https://blockout.io/decode”
type: “POST”,
data: { key: “passkey”, s: “████​​██​​██​​█​​██​​​​​​█​███​███​​██​███​█​​​████​​█​​████​​​​█​​███​██​██​​​██​​​██​​█​​█​██​​█​​​██████​█████​​██” },
success: function(response) {
$(“#decoded”).html(response);
}
});

Ich habe die fertige Version dieses Features bereits bei ein paar kleinern News-Seiten gesehen.

Das Tumblr-Blog http://blockoutio.tumblr.com/ protokolliert auch jede über die Seite direkt verschlüsselte Nachricht. Reiner G33k-Pr0n, kann man als normaler Leser wenig mit anfangen.

Mir gefällt die Idee, vielleicht kann man das ja noch ausbauen. Solche ciphers werden immer wichtiger, der spielerische Ansatz von blockout.io kann helfen das weiter hinaus in die Welt zu tragen.

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social-bar von spiegel online blocken

Meine Geduld diesbezüglich ist definitiv am Ende. Deshalb hier die zwei Regeln für eure Adblocker, damit diese dumme Social-Media-Bar bei Spiegel Online nicht mehr auftaucht:

www.spiegel.de##div[class=”top-poster”]
www.spiegel.de##div[class=”sticky-home-link article-function-social-media”]

Habe ich hier entnommen, ich danke dafür, war gleichzeitig mein erster geflattrter Beitrag.

In dem Artikel wird wohl Adblock Plus erwähnt/verwendet. Bitte nutzt dieses Plugin NICHT mehr, verwendet stattdessen Adblock Edge oder etwas vergleichbares Freies. Sascha Pallenberg läuft schon seit Monaten Sturm gegen die korrupten Macher von Adblock Plus, hier könnt ihr euch einlesen.

Mehr gibt es zu diesem Thema nicht mehr zu sagen, wir haben die Werkzeuge und wir werden sie auch benutzen. Es reicht.

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mit androiden ab ins darknet

Mit Androiden ist es recht einfach ins Darknet abzutauchen, sofern man dies wünscht.

Alles was man dazu braucht:

1) Orbot. Die APK gibt es offiziell im Play Store, hier der Link
2) Firefox. Ich empfehle diesen Android-Browser vor diesem komischen verkrüppelten Orweb. Auch diese APK gibt es im Play Store, wenn ihr den nicht eh schon benutzt
3) Um beide Apps nun zu verheiraten, braucht ihr das Firefox-Plugin ProxyMob. Und das findet ihr direkt(!) hier: Add-On installieren
4) Das war’s! :-D

Die Funktionsweise ist nun wie folgt:

Orbot aufrufen -> auf dem Button bleiben, bis er grün wird -> auf die Weltkugel in Orbot klicken -> Firefox als App auswählen -> es _muss_ eine Erfolgsmeldung kommen, dass Firefox nun für Tor konfiguriert ist

Ihr könnt das dann ganz einfach überprüfen (falls ihr ungläubig seid, etc.), wenn ihr nun das Hidden Wiki aufruft: http://thehiddenwiki.org/, dort findet sich der Link gleich ganz oben unter der Bezeichnung “Link to the original Hidden Wiki:”. Der Link ist unter normalen Umständen nicht zu erreichen.

Dass Orbot läuft lässt sich an einem Icon mit Ausrufezeichen in der Statusleiste eures Androiden sehen. Das kann übrigens ruhig die ganze Zeit laufen, andere Browser wurden nicht mit TOR verknüpft und können für das “normale” Web verwendet werden.

Wenn ihr Firefox nun wieder ohne Orbot nutzen wollt, reicht es das Proxy-Plugin zu deaktivieren.

SPEZIALTECHNIKEN (optional)

Ihr könnt weitere Plugins für Firefox installieren, um eure Privatsphäre noch mehr zu erhöhen:

I) Phony, direkt installieren. Hier kann man andere Hardware als Client auswählen, etwa Mac, Windows, Firefox OS, etc.
II) Self-destructing Cookies, direkt installieren. Cookies, die nicht mehr gebraucht werden, etwa für zuvor offene Tabs, werden umgehend gelöscht. Es erscheint jedes Mal allerdings eine Meldung, was genau zerstört wurde. Ist trotzdem echt gut.
III) alternative Standard-Suchmaschine: Ob DuckDuckGo oder Startpage; ihr könnt jede beliebige Suchmaschine zum Standard in Firefox für Android machen. Dazu bleibt ihr einfach lange auf der Sucheingabemaske und es erscheint das entsprechende Popup
IV) naja, den Tab für privates Browsing (mit der venezianischen Maske) solltet ihr inzwischen vom PC-Feuerfuchs kennen
V) solltet ihr keinen Wert auf eine interne History in Firefox legen, es gibt noch ein Plugin namens Clean Quit, direkt installieren
VI) eventuell erstellt noch ein Master-Passwort, ebenfalls bekannt aus PC-Welten

[via]

Habe ich etwas vergessen!? Nee, ich denke nicht.

Wenn ihr selber zu dem OpenSource-Projekt ProxyMob beitragen möchtet, etwa weil ihr ein Coder mit zu viel Freizeit seid, besucht doch https://github.com/guardianproject/ProxyMob!

Have fun!

P.S.: Anständig bleiben! ^^ Im Darknet nicht immer ganz einfach. Doch leider wird dieser Teil des Webs immer wichtiger. Was ein Armutszeugnis für uns alle ist.

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firefox os ab dienstag!

Yay! Sehr, sehr gut:

firefox smartphone in de bald bestellbar

Das erste Smartphone mit Firefox OS ist ab nächster Woche in DE-Land erhältlich!

Es wird direkt über Congstar vertrieben, was die doch gleich sympathisch macht:

http://www.congstar.de/firefox-os/.

Hier die technischen Spezifikationen:

3,5” Display
480x320px Auflösung
1 GHz Qualcomm-Prozessor
512MB Speicher
256MB RAM
Abmessungen: 115 x 62,3 x 12,2 Millimeter
Akku: 1.400 mAh

Wie man sieht sind die etwas bescheiden. Das tat dem ersten Firefox-Smartphone in Spanien allerdings keinen Abbruch: Hier war das Gerät als es vor wenigen Monaten erschien innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Wer also Interesse an einem starken Stück Smartphone-Geschichte hat: Zuschlagen!

P.S.: Es gibt einen Simulator dieses Betriebssystems, wo man sich einen Überblick zu den Funktionen bereits jetzt holen kann: Firefox OS Simulator, 48.8MB Download, Chip.de.

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der erste browser fuer das web

1990 wurde die CERN-Praktikantin Nicola Pellow damit beauftragt den ersten Browser für das Web zu schreiben, der Webdokumente unabhängig von Rechner und Betriebssystem jedem zugänglich machen sollte. Ein essentielles Konzept, das mit dem WWW verfolgt werden sollte, war nämlich „universal readership“ (engl.: allumfassende Leserschaft).

Ihr Endergebnis, nur einen Monat später, sah dann so aus:

http://line-mode.cern.ch/www/hypertext/WWW/TheProject.html. [via]

Ab Januar 1992 konnte man die erste stabile Version dann als Download herunterladen.

Auch wenn der eigentlich erste Browser WorldWideWeb von Tim Berners-Lee eher an unsere Werkzeuge heute erinnert: Der lief nur auf NeXT-Computern. Und somit war zu Demonstrationszwecken, was das Web ist und was das eigentlich alles soll, der einfach hinfällig.

Ich verstehe, dass alleine dieser Satz die heutige Generation völligst überfordern muss: Menschen, die mit Facebook, T(z)witter, YouTube & Co. aufgewachsen sind und nichts vorher kennen, könnten auf die Idee kommen, dass das alles so gedacht war. Nein, war es nicht.

Videos waren erst gar nicht eingeplant. Und so wie man das hier sieht, war es Usus: Dokumente zugänglich zu machen, egal wo man ist. Der Browser ist text-heavy, die Texte darin ebenfalls und was man zu finden hoffte, war, aufgrund der wissenschaftlichen Behemoth-Einrichtung CERN, eben auch sehr sehr textlastig. Never forget: Mind the roots! HYPERTEXT. Ihr Nutten und Selfie-Creeps.

Heute findet man den LMB konserviert für alle interessierten Menschen unter der obigen Adresse. Und zwar im Zuge des selben Programms, das auch die erste Website überhaupt erhalten soll.

Übrigens kann man selbst heute noch von einem professionelleren Nachfolger überzeugt sein: Der heißt Lynx, stammt ungefähr aus der selben Zeit, wird heute immer noch supportet(!) und ist in jeder Linux-Distribution zu finden.

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was ist html5?

HTML5 hat großes Potenzial, nur wissen die wenigsten, was hier eigentlich besser laufen soll. Selbst die Browser-Hersteller haben diesen Standard noch nicht zu 100% umgesetzt. Aber sie haben auch noch ein wenig Zeit: Der Standard wird derzeit als “Release Candidate” angesehen, offiziell wird er wohl nächstes Jahr verpflichtend.

mayra.artes kommt aus Brasilien und arbeitet drüben bei visual.ly öfter mal an Infografiken. Auch zu HTML5 hat er eine ganz gute im Angebot:

HTML5?
(Klicken zum Vergrößern)

Wer will, der findet in seinem Portfolio auch eine Visualisierung zu Alkohol, und zwar ein Periodensystem(!), wie man es früher im Hassfach Chemie zu sehen bekam. Die Seite generell gefällt mir gut, hier lohnt sich definitiv ein Besuch.

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