Kategorien
Tumblr
Kommentare
  • Jonas: Es ist nicht nur so, dass Europa der US Mode folgen könnte. Man darf nicht vergessen, dass die überwältigende...
  • cipha: also ich müsste mir die komplette meldung genauer ansehen. doch ich denke spontan, das liegt nicht an dir,...
  • DrPeterStLuis: na ganz toll… meine email wurde via web.de versandt, und konnte nicht zugestellt werden. ich...
  • DrPeterStLuis: yes, sir. die email verließ vor kurzen augenblicken meinen schreibtisch. Dennis Harbecke ist wohl...
  • cipha: also ich fand bei google keinen einzigen eintrag zu “skibble.de” und gehe davon aus, dass hier...
Werbung
Credits
credits: cipha.net

Archiv für die Kategorie „Apple“

china dreht durch

china dreht durch

In Peking sollte im Apple-Flagschiff-Laden das iPhone 4S verkauft werden und die Chinesen drehten durch. Viele standen draußen bei weit unter 0°, stundenlang, doch aufgrund von gewalttätigen Exzessen blieb der Laden gleich zu. Die Chinesen nahmen dann Eier (wer bringt bitte Eier zu einer Ladeneröffnung mit?) und bewarfen den Store damit. Apple entschied sich daraufhin, um seine Mitarbeiter zu schützen, die Türen komplett geschlossen zu halten und den Verkauf des Geräts einzustellen.

Schlecht für den Schwarzmarkt: Für einen Platz in der Warteschlange werden 11 Euro fällig, die Geräte selbst, von denen nur maximal zwei Stück pro Kunde gekauft werden dürfen, erzielen höhere Preise auf der Straße, als wenn man sie im Internet bestellt.

Schön blöd: Da bringen sich die Chinesen schon um, um die Dinger am Fließband herzustellen und wenn sie dann verkauft werden, dann gibt es Straßenkriege. Und alles nur wegen einem dummen Apfel! WTF.

apple & linux unite

Viele sagen Linux sei nicht sexy. Der hat KDE4 mit Desktop-Effekten noch nicht ausprobiert. Spasten.

Apple baut ein Betriebssystem mit Unix. Mac OS ist Unix. Eine Abart des Uralt-Betriebssystems von den Hackern aus Cupertino. Wenn die einmal ihr Know-How der Community zur Verfügung stellen würden, wäre Linux verdammt nochmal sexy bis ans Ende der Zeit.

Es gibt jetzt mehrere Gründe, wieso die das nicht machen:

I) Stolz
II) Ca$h
III) Nutten
IV) Religion

Von all diesen Aspekten kann ich nur Nummer 1 verstehen. Das andere ist alles irrelevant. It’s the American Dream I am complaining about.

Come on: Ich darf nicht mal eigene Schriften auf meinem gekauften ipod installieren!? What the fuck are you even thinking??

Öffnet euren Scheiss-Code! Ihr seid keine Götter. Kriegt das mal geblickt, ihr Snobs! Besinnt euch eurer Wurzeln! They already forgot…

apple $uck$ VI

Da kam Einiges zusammen die letzten Wochen. Mal sehen, ob ich das noch Alles auf die Reihe kriege:

“Apple Discovers Underage Workers in Factory Audit”.

Dabei ging es um Arbeiter in diversen Fabriken für Apple-Produkte, die nicht mal das 15. Lebensjahr erreicht hatten. Zusätzlich wurden noch Protokolle gefälscht, giftige Abfälle nicht ordnungsgemäss entsorgt, usw.

“The Apple Patents Cockpunching All Smart Phones: An Illustrated Guide”.

“Apple Starts ‘Nuclear War’ in Patent Fight With HTC”.

War auch klar: Apple verklagt HTC, die Macher des ersten google-Handys. Nur richtet sich das im Kern auch an alle anderen Smartphone-Hersteller. Überrascht jetzt nicht wirklich.

Schönes Stencil zum Thema:

“life was much easier when apple and blackberry were just fruits”.

Auch geil:

“Apple, Siemens and Sisvel patent infringement leads to CeBIT booth raid”.

Die drei erwähnten Firmen haben sich wegen irgendeinem Copyright-Schwachsinn beschwert und die Polizei ist natürlich sofort bei der cebit angerückt. Die beschuldigte Firma nennt sich “firstview”. das Photo ist der Hammer, wie ein Anti-Drogen-Kommando, WTF.

Der App-Store von Apple war noch nie frei. Es wird Zeit, dass das Mal die Leute kapieren:

“Apple’s Sexy App Purge Was Just the Beginning”.

Apple will keine “sexy apps”. Doch das ist erst der Anfang:

“Apple removes over 5000 apps from iPhone app store”.

Der spannenden Frage “macht das iphone süchtig?” ging die folgende Studie nach:

“iPhone Addictive, Survey Reveals”.

Auch nix wirklich Neues, doch immer wieder gerne diskutiert:

“iPhone developer EULA turns programmers into serfs”.

Es sieht wohl so aus, dass man seine Rechte abtreten muss, wenn man etwas fürs iphone programmiert hat. Auch die electronic frontier foundation verurteilt diese Handhabe:

“All Your Apps Are Belong to Apple: The iPhone Developer Program License Agreement”.

Der ehemalige sun-CEO, Jonathan Schwarz, plaudert in seinem Blog aus dem Nähkästchen:

“Steve Jobs’ Threatening Phone Call to Sun CEO Revealed”.

Doch auch Microsoft kommt in diesem Rant vor, genauso wie die Firma Kodak.

Das wichtigste Dokument der letzten Wochen war jedoch dieses hier:

“5 Reasons You Should Be Scared of Apple”.

Nochmal zu der Zeitspanne: Diese Linksammlung deckt ausschliesslich die letzten vier Wochen ab!

Was wir brauchen ist ein definitives Apple-Watchblog. Oder vielleicht gibt es das schon, dann lasst mich das wissen. Eine Katastrophe ist die Klitsche aus Cupertino, meine Herren. Wer mir jetzt noch sagt, es bestehe in irgendeiner Form ein Unterschied zu den Kriminellen aus Redmond, der bekommt von mir persönlich eine mit dem Nudelholz.

apple $uck$! period.

artistx

Linux-Distributionen gibt es für so ziemlich jeden Geschmack. Im Prinzip lässt sich die Desktop-Umgebung samt den Programmen beliebig zusammenstellen, das macht es auch für Anfänger schwer die passende für den Einstieg zu finden. Man sollte sich dadurch jedoch nicht entmutigen lassen, denn schliesslich fängt jeder mal klein an und zudem ist Vielfalt auch ein Indiz für Fortschritt.

Eine besondere Form der Distribution ist die Live-DVD: Hier wird nichts auf dem Rechner installiert, das Betriebssystem mit Arbeitsumgebung und Programmen startet beim nächsten Reboot des Rechners in Echtzeit. Dadurch kann man sich ein Bild machen, was einem am Ende liegt und was nicht, bevor man den Pinguin auf den eigenen Rechner loslässt.

Dass es eine Linux-Distri für Künstler gibt wusste ich jetzt auch nicht. Die nennt sich artistx, kommt mit Ubuntu 9.04 und KDE 4.2 oder GNOME 2.26 als Deskop-Umgebung. Den Download gibt es dort:

http://artistx.org/site2/dowload.html. [via]

Wie auch sabayon, das auf dem recht komplexen Gentoo aufbaut, kommt artistx aus Italien. Allerdings achtet man hier wie fast überall darauf, sich nicht mit proprietärer Hardware anzulegen. Die Einstellungen für die Grafikkarte bleiben also dem Anwender überlassen, was durchaus in massivem Gefrickel enden kann.

Für mich ist erstmal die Liste der Software interessant. Eine Zusammenfassung nach Kategorie geordnet (2D Grafik, 3D Grafik, Audio, Streaming, Video) findet sich hier. Die bringt mir jedoch wenig, ich werde mir die Menüs mal beizeiten anschauen.

Alles in allem stimmt die Richtung: Künstler und Kreative verlassen sich gerne auf Apple, wenn es um Betriebssystem und Programme geht. Das ultimative Ziel von Open-Source sollte in ferner Zukunft sein, dies zu ändern, ähnlich wie das OpenOffice im Vergleich zu Micro$oft Office gemacht hat. Dazu bräuchte man auch namhafte Firmen, die dies unterstützen. Doch Adobe wird wohl kein Interesse haben…

Anyway, dank geht an die Hacker und Programmierer, die sich mal die Mühe gemacht haben, die Kreativ-Software-Fülle für Linux-Systeme zu durchforsten und artistx zu bauen. Das ist ein anfang, bitte mehr davon!

diepad

Da die nächsten zwei Wochen und sehr wahrscheinlich auch darüber hinaus es nicht möglich sein wird sich rational eine objektive Meinung zum neuen “revolutionären” Apple iPad zu bilden und so oder so alle nur auf den vielen tollen unnötigen Features herumreiten, die man in jedem Produkt aus dem Hause Apfel ohnehin bereits implementiert vorfinden kann, hier eine Liste, was der dumme iPad nicht kann:

*die (hässliche) Mumu
Es gibt nur einen Platz für den Daumen und der gehört in die Schneide. Pickel an der Klingel sind ungesund

*kein Multitasking
Das hatten wir schonmal und Apple hat nichts daraus gelernt. Die ersten Versionen “neuer” Hardware sind so rückschrittlich, es ist eine Schande, dass darauf Unix läuft

*keine Kamera(s)
Boing. Wofür war nochmal ichat!?

*touch keypad
Es funktioniert nicht, wie es soll. Es sieht auch nicht gut aus. Das ganze Gerät ist ohnehin viel zu gross. Man kommt hier nur den Übergewichtigen entgegen; auch nicht schlecht, Beth Ditto kann sich endlich einen tragbaren Computer kaufen…

*kein HDMI
Tja, nichts war’s mit HD-Video auf dem eigenen LCD-Fernseher

*iPad
Immer wieder erstaunlich, wie Apple mir bei der Verballhornung der Produktbezeichnungen hilft. Danke!

*kein Flash
Gut, okay, das muss nichts Schlechtes bedeuten. Leider ist diese Technologie immer noch Standard bei Videos im Web, aber scheinbar findet das Apple nicht soo wichtig

*Adapter, Adapter
Kunden, die den iPad gekauft haben, dürfen sich über ca. 57634 neue Adapter freuen. Man braucht sogar einen Adapter für USB. geez

*kein 16:9
“4:3, 4:3, wir alle, alle lieben nur noch 4:3!”

*App-Store bis zur Unendlichkeit
“Ich bin die App, dein Gott! Du sollst keine anderen App-Stores haben neben mir!”

[thx]

Solche Geräte sind doch komplett unnütz. Welcher Mensch mit einem IQ von 100 kauft sich ein überdimensioniertes iPhone touch und für welchen Zweck?! Das wird eine Woche zum Lieblings-Spielzeug und dann legt man es weg. Fuck this shit.

Der minimalistische Ansatz der Firma aus Cupertino WAR mal revolutionär. Inzwischen ist das so ausgelutscht, dass einem schlecht wird. Und trotzdem berichten die Medien darüber. Apple hat irgendwie vergessen, dass zu wenig Funktionen bei einem Gadget ein Garant dafür sind, dass es kein gutes Gadget ist. Und vom Design her: Ja, also klar, das ist schon der W-a-h-n-s-i-n-n; aus der Sicht eines 8-Jährigen.

Phew, das Problem mit den Technik-Religionen nimmt langsam überhand. Sowas verursacht einfach Kopfschmerzen, fürchterliche Migräne. Zum Glück wurde der Monotheismus erfunden, sonst hätten wir kein Microsoft und auch kein Apple. Dann, ja dann wäre die Welt aber so richtig arm dran…

[update I, 02.02.10]

“Fujitsu: Die Marke iPad gehört uns.”

[via]

microsofts weltsicht

micro$oft erklärt die welt: “alle anderen sind böse böse, wir sind die guten!”

aktuelle bedrohungen hat man zu fürchten! die feinde: apple, canonical (ubuntu), red hat (u.a. fedora), google (u.a. android), mozilla, opera. [via]

ist doch alles ganz einfach: either you are with us or you’re with the terrorists.

apple $uck$ V

ich gebe zu, früher hielt ich apple für eine innovative edel-hardware-firma mit einer gewissen daseinsberechtigung. seit ich allerdings ein einziges mal (im november 2004) einen ipod gekauft habe und herausfinden musste, dass das gerät weniger auf guter technik als auf grossartigem marketing basiert, hat sich das geändert. heute halte ich es ähnlich wie m1 und stic.man von dead prez, die, auf die frage, was sie denn vom iphone halten würden, gesagt haben, das teil hätte mehr mit “big brother” und “the matrix” zu tun. steve jobs ist in meinen augen genauso ein schwanzlutscher wie steve ballmer und sollte niemals und zu keinem zeitpunkt als “robin hood” der technik-szene betrachtet werden oder gar als “messias”. er ist ein clown, ein guter entertainer, der boss einer firma, die nur vom image lebt und hardware-technisch permanente scheisse produziert. die dinger können noch so heiss aussehen, noch so oft in der glotze und auf hochglanz präsentiert werden, das ändert nada an der tatsache, dass dem clown seine firma mit asiatischen konkurrenten wie z.b. sony oder samsung nicht mithalten kann. apple ist wie eine blase und es ist nur eine frage der zeit, wann sie platzt; besser früh als spät.

die franzosen (die ja bekanntlich die amerikaner nicht leiden können, was man ihnen nicht verübeln kann) bei der zeitung liberation behaupten nun, apples maschinen, besonders die mac pro-reihe, produziere einen geruch, der voll ist von schadstoffen. einer davon heisse benzol, krebserregend, blutkrebsverursachend. der hammer dabei ist, dass es durchaus leute gab, die sich über den verdächtigen geruch beschwert haben, die support-mitarbeiter aber meinten, das sei völlig normal bei dem setup. online in den apple-foren selbst erscheint der begriff benzol an keiner stelle. [via]

wer etwa die projekte von “greenpeace” verfolgt, der weiss, dass diese organisation eine ganze weile schon darauf hinweisst, dass das ach-so-moderne unternehmen apple seine produkte mit einer ganzen reihe gefährlicher substanzen auf die märkte bringt, die andere firmen längst aus ihren erzeugnissen verbannt haben. einen hervorragenden einstieg dazu liefert http://greenpeace.org/apple/. apple selber verweist alle bedenken ins land der märchen, weil ausser den leuten in cupertino hat natürlich niemand auch nur den hauch einer ahnung.

cupertino oder redmond; apple oder microsoft; weiss oder schwarz; gut oder böse… erst vor kurzem hatte ich einen text zum thema manchurian-techniken und ich muss euch sagen: lasst euch nicht euer gehirn ficken, weder von apple, noch von microsoft. setzt euch hin, wenn ihr unbedingt etwas mit computern machen müsst, installiert linux und bleibt auch bei euren anderen geräten bei open-source. nur so fahrt ihr sicher, nur so geratet ihr nicht in die mühlen, nur so kann man über euch sagen, dass ihr verantwortung für euer leben übernommen habt. schaut nicht immer nur zu und lasst euch nicht einlullen, schon gar nicht, wenn es um technik geht. 99% aus diesem bereich ist lüge, immer, überall; das meint nicht nur richard stallmann zum neuen buzz-thema “cloud computing” oder ich zum alten buzz-thema “web 2.0″. das sind beobachtungen, die man machen kann, wenn man seit jahren die ganze entwicklung verfolgt. mythen sind nur solange mythen, bis man die wahrheit dahinter sieht. man kann zwar zeigen, wo die türen sind, aber aufmachen muss die jeder selber. leider sind die meisten nicht mal dazu in der lage, die klinke in die eigene hand zu nehmen. BNW.

cyber-crimes

pcmag.com liefert uns ein interessantes feature zu den 10 mysteriösesten cyber-crimes aller zeiten, die nicht gelöst werden konnten: “the 10 most mysterious cyber crimes”.

hier das ganze im schnelldurchlauf:

oktober 1989 – der WANK-wurm.

februar 1999 – satellit des verteidigungsministeriums gehackt.

januar 2000 – der cd-universe-kreditkarten-hack.

dezember 2000 – militär-quellcode gestohlen.

oktober 2001 – der anti-drm-hack.

oktober 2003 – der cbs-hack mit dennis kucinich.

märz 2006 – der appleyourself-hack (hätte auch von mir stammen können).

winter 2007 – der 26.000-seiten-hack mit msnbc (sehr gut!).

februar 2008 – supermarkt gehackt.

mai 2008 – der comcast-hack.

aber hacking dreht sich nicht immer um kriminelle und verbrechen. wer die brillianz früher hack-eskapaden kennenlernen möchte, für den hat das selbe pcmag noch eine weitere story: “the ten greatest hacks of all time”. sie sind weit zurückgereist, bis ins jahr 1961.

iphony IV

die letzten zwei wochen waren vielleicht nervig. die amerikanischen medien und auch diverse teile der bevölkerung haben so ziemlich bei jeder noch so trivialen meldung zum neuen “iphone 3g” kollektiv auf ihre tastaturen onaniert.

das fing schon damit an, dass überall auf dem globus armselige würstchen vor den diversen edel-shops von apple schlange standen; bis zu zwei wochen vor dem release! dann war dieses blöde telefon endlich draussen und es liess sich noch nicht mal in betrieb nehmen. anschliessend wurde dann fast täglich von tollen neuen applikationen für dieses gerät berichtet, die allesamt nichts mit open-source zu tun hatten (und auch noch extra kosten, wenn ich mich nicht irre).

wie krass das war kann sich wahrscheinlich niemand genau vorstellen, der nicht täglich sämtliche neuigkeiten in seinem feed-reader abklappert. mehrere beispiele gab es bei digg.com, oft zehn, zwölf nachrichten hintereinander, zu irgendetwas rund ums iphone 3g. echt übel. man konnte praktisch gar nicht drumherum kommen, es sei denn, man lässt das lesen gleich bleiben.

die gute caroline kommt mir da gerade recht, sie erklärt euch jetzt schnell, wieso das iphone 3g fürn lokus ist:

1. der preis des iphone mag geringer geworden sein, die kopplung an einen mobilfunkvertrag jedoch nicht. in den usa (at&t) könnten so locker 1.000$ pro jahr zusammenkommen. (und ob t-mobile viel billiger sein wird darf wohl bezweifelt werden.)

2. verkrüppeltes gps: “Applications may not be designed or marketed for real time guidance.”

3. das neue iphone als highspeed-modem für den laptop zu benutzen geht auch nicht.

4. cut & paste, also ausschneiden & neu einfügen: nah, funktioniert nicht. jeder popplige pc kann das. auch eine korrekturfunktion für emails ist nicht dabei.

5. kamera mit lächerlichen 2megapixel. heutige geräte haben oft 5megapixel oder noch mehr.

6. kein stereo-bluetooth. für was auch immer man das braucht, hat wohl mit den audiofunktionen zu tun.

7. kein flash-player: folglich kein youtube, keine nervige werbung, etc. keine bilder in mms möglich, kein voice dailing, kein mobiles tv, kein austauschbarer akku, keine flash-mermory-card usw.

[via]

das ist das schöne am netz: ein klick und man bekommt das volle kontrastprogramm.

markus, der junge alte open-source-fux drüben beim netzpolitik-blog, hat noch weitere gründe, das iphone in die tonne zu treten:

1. Das iPhone blockiert komplett freie Software. Entwickler müssen an Apple eine Steuer zahlen, Apple herrscht dann darüber wer was mit seinem Gerät machen darf und was nicht.
2. Das iPhone befürwortet und unterstützt das so genannte Digital Restrictions Management (DRM) – also digitale Nutzungseinschränkungen (zugunsten der Inhaber der Monopolrechte, also Apple)
3. Das iPhone verrät wo Du bist und gibt Anderen ein Instrument in die Hand, Dir ohne Dein Wissen nachzuspüren.
4 Auf dem iPhone laufen keine patent- und DRM freien Formate wie Ogg Vorbis und Theora.
5 Das iPhone ist nicht die einzige Option. Es zeichnen sich bessere ab, die Deine Freiheit respektieren, Dich nicht ausspionieren, freie Medienformate abspielen und Dich freie Software nutzen lassen wie FreeRunner. [via]

nun, da wir dieses arme arme gerät gnadenlos durch den schredder gejagt haben, noch ein kleiner programmhinweis meinerseits, denn im iphone-bashing bin ich veteran, seit januar 2007, als es auf den markt kam:

iphony I, iphony II, iphony III.

ich kann vor meinem inneren auge sehen, wie es spätestens jetzt jedem apple-jünger das herz bricht… moment…gleich… genau JETZT!

wieder so einer der gründe, wieso mir das einen heidenspass macht. es gibt tage, da wünsche ich mir, nichts anderes zu tun.

was bilderberg ist II

wie jedes jahr treffen sich anfang juni die mächtigsten der mächtigen aus europa und den usa, um ihr geheimes treffen in einem nobelhotel abzuhalten, wo über die zukünftige richtung für den planeten erde und seine sechs milliarden bewohner diskutiert wird. wie jedes jahr berichtet die presse nicht darüber, obwohl es ja zugegebenermassen merkwürdig ist, soviel prominenz und macht auf einem fleck zu haben. wie jedes jahr liegt es an uns kleinen, unabhängigen medien, dafür zu sorgen, das thema wenigstens mal erwähnt zu haben, anstatt es totzuschweigen und ein bisschen licht in dieses verschwörerische dunkel zu bringen.

im jahr 2008 traf sich die weltelite in chantilly, virginia, usa, und die anwesenheitsliste ist abrufbar bei:

http://infowars.com/?p=2564.

aus deutschland waren josef ackermann (deutsche bank), joschka fischer (ehemaliger brd-aussenminister), wolfgang ischinger (ehemaliger botschafter für uk und usa), eckart von klaeden (auslandssprecher cdu/csu), matthias nass (die zeit) und volker perthes (stiftung wissenschaft und politik) geladen.

für die mainstream-medien ist es immer gut, einen abgesandten dort zu haben (matthias nass), der sicherstellt, dass nichts über das meeting nach aussen dringen kann. komischerweise war dieses jahr ein sonderfall, dass zumindest yahoo-news (kurz vor knapp) davon in kenntnis gesetzt wurde: der bilderberg-2008-press-release.

als themen wurden u.a. die internationale politische situation inklusive den entwicklungen in afghanistan, sowie die wirtschaftskooperation zwischen den usa und den niederlanden anberaumt.

wer jetzt zum ersten mal von bilderberg hören sollte: ihr seid nicht allein. dieses geheime treffen wird bereits seit 1954 abgehalten und das erste meeting fand in holland im “hotel de bilderberg” statt, daher der name. das mastermind hinter dieser idee heisst josef retinger, der damals die europäische einigung im sinn hatte und amerika und europa an einen tisch bringen wollte. von der romantik hat sich bis heute kaum was retten können, im gegenteil, die geheimen meetings der elite dieser welt werden oft als vorstufe für das eine-weltregierung-modell betrachtet. wer gerne mehr dazu wissen möchte, dem empfehle ich folgendes buch von andreas von rétyi, der eine fast perfekte arbeit dazu geschrieben hat: bilderberger – das geheime zentrum der macht.

auch der netzaktivist und dokumentations-guru alex jones widmet sich in seinem aktuellen film “endgame” ganz und gar dem meeting von 2006, wo er am kanadischen flughafen aufgehalten und verhöhrt wurde.

und schliesslich, das ist wohl das neueste, ist es inzwischen auch möglich über ein einfaches java-applet die verflechtungen einzelner bilderberger nachzuvollziehen:

die bilderberg-beziehungs-karte. [via]

einfach den namen eingeben und die karte baut sich von selbst auf.

wer möchte findet auch einen link, um diese karte in eigene webseiten zu integrieren. ich habe sie aus absicht aus diesem artikel draussen gelassen, weil deren ausmasse recht gross sind.

die bilderberger sind beileibe nicht das einzige organ, das soviel macht und kapital auf einen punkt zentriert. wer sich wirklich für die strippenzieher dieser welt interessiert, sollte die trilaterale kommission (tk, gegründet 1973) und das council on foreign relations (cfr, gegründet 1921) nicht vergessen.

hasta la vista IV

in dieser schizophrenen welt, in der micro$ofts schizo-betriebssystem die welt regiert, wundert es mich nicht, dass alle am zeiger drehen. die redmonder verdienen dermassen gut, dass es eigentlich eine schande ist, sich mit computer zu beschäftigen. joseph weizenbaum hat mal gemeint, dass “jeder computer jeden anderen imitieren kann”. genau hier liegt der knackpunkt. umso wichtiger sind freie alternativen, die es bereits seit anfang/mitte der neunziger gibt. natürlich kann man auch apple-produkte kaufen, wenn man den fetten geldbeutel hat, aber wirklich auseinandersetzen mit technik tut man sich auch hier nicht. da die plattform für mac os x ebenso unix ist, stimmt es mich mehr als nachdenklich, wieso diese ganzen mac-multimedia-anwendungen nicht auch auf linux portiert werden können. dass man zumindest eine plattform schaffen kann, für programme wie photoshop 7 oder dreamweaver, beweist schon seit einigen jahren codeweavers, mit ihrem top-produkt crossover office.

in jedem fall, die propaganda-maschinerie der redmonder läuft auf hochtouren: für windows 7. echt zum totlachen. window$ ist gnadenlos verbuggt, der teufel persönlich steckt im quellcode, windows vista sieht nicht nur beschissen aus, es funzt auch einen dreck. und anstatt sich die “programmierer” dort lieber gedanken machen würden, wie es mit wintel-bullshit weitergehen soll, wird wild fantasiert. ihr deppen in virginia seid alle geistig behindert, egal ob gates, ballmer oder allen. tötet sie alle! linux wird den rest so oder so besorgen. hasta la vista und ich ziehe meinen hut für diese steilvorlage. wie lautet denn der codename von “windows 7″!? “windows 6″ hiess longhorn. wie wäre es mit “spongoloid os”!? finde ich sehr passend. suckerz.

hasta la vista III

wenn ihr noch ein geschenk für euren technik-freund an weihnachten braucht: kauft ihm windows vista! kommt schon. seid doch nicht so. völlig unerheblich, ob es sich hierbei um eine der grössten technologie-enttäuschungen des jahres handelt, m$ macht gnadenlos sichere und stabile betriebssysteme. vista ist so dermassen gut, dass man die lebensdauer von xp bereits jetzt um ein halbes jahr verlängert hat und wer will, es gibt eine dvd, mit der man wieder von vista auf xp downgraden kann. es existiert keine überlegenere technologie im universum, was geht schon bei apple oder linux!? alles lamer.

fuck und die ganzen gerüchte mit einer nsa-backdoor in vista sind doch auch für die katz, die kommt nämlich jetzt erst, mit dem sp1: “did NSA put a secret backdoor in new encryption standard?” (englisch). [via] (wer des englischen nicht mächtig ist: gulli schreibt ebenso kurz darüber.)

und jetzt hört endlich auf, euch über m$ lustig zu machen, ihr seid echt mies. kauft vista!

iphony III

die imei ist eine 15-stellige nummer, die jedes handy eindeutig identifiziert. sie ist wichtig beim entsperren des sim-locks, einem mechanismus, der das handy an eine bestimmte sim-karte bindet und spielt eine grosse rolle bei geklauten handys.

die proprietäre iphone-firmware wurde von einem hackint0sh-nutzer namens xianli nun etwas genauer unter die lupe genommen und es wurde entdeckt, dass das gute iphone die imei an eine apple-internet-adresse sendet, jedesmal, wenn man sich informationen über aktien-kurse oder das wetter besorgt. hier eine grafik, die das per hex-code zeigt:

iphone: telefoniert nach hause

apple macht das mit jedem iphone, egal, wo es sich auf diesem planeten befindet!

es ist nicht bekannt, zu welchem zweck diese übermittlung erfolgen muss, aber das “harmloseste” wäre, dass man im zuge von personalisierter werbung die daten mit den kundendaten in den apple-datenbanken und einem ip-tracer abgleicht. die wissen dann genau, wo sich der jeweilige iphone-nutzer befindet, sogar wie er heisst und schalten entsprechend werbung.

oder apple will nur wissen, für welche drecks-aktien ihr wieder euer geld rauswerft und macht dann entsprechende vorschläge. :-)

die imei ist kein cookie! ausserdem kann man cookies löschen oder den zugriff von anfang an sperren. zudem besteht die möglichkeit über anonymisierungsdienste seine cookies zu verfälschen. das geht bei der imei nicht. gegenwärtig gilt also:

all your aktien and wetter are belong to apple and steve jobs!

[update I, 20.11.07]

der heise-verlag hat diesen vorgang getestet, wie ihn xianli beschreibt, das ergebnis:

“Zwar fand sich in den HTTP-Anfragen an den Apple-Server tatsächlich eine Zahl, sie stimmte allerdings nicht mit der IMEI des iPhones überein. Außerdem sendete die Wetterabfrage eine andere “IMEI” als das Börsen-Applet.”

der artikel: heise.de/newsticker/meldung/99220.

schaaade, xianli hat wohl scheisse gebaut (wenn man heise traut) oder das heise-equipment war scheisse oder apple und heise stecken unter einer decke oder, mein gott, war das flash gordon, der da gerade am fenster vorbeigerauscht ist!?!

hasta la vista II

verdammt, die armen armen redmonder: fünf jahre entwicklungszeit, fast sechs milliarden kosten und wozu? nur, damit man vista wieder zu xp downgraden kann. das nenne ich mal fortschrittlich. ausserdem, so meint don reisinger von cnet, wäre es vielleicht besser, wenn m$ vista einfach wieder vom markt nehmen würde: noch niemals habe es so einen miserablen start eines betriebssystems gegeben. seit über einem jahr wundern sich die, die vista bereits nutzen, über dessen abgrundtief schlechte performance. zudem kostet es zuviel, frisst mehr ressourcen als xp und bietet immer noch erbärmliche treiber-unterstützung.

soll niemand heulen, es hätte euch niemand etwas gesagt.

und wer sich jetzt komplett unsicher ist und bereits schüttelfrost-zitternd vor dem bildschirm hockt: natürlich gibt es alternativen. es gibt sogar einen text, der erklärt, warum linux besser als vista ist. die fünf argumente in der kurzform: linux frisst exorbitant weniger ressourcen; ist sicher auch ohne anti-virus- und anti-spyware-programme; schränkt den nutzer nicht ein, wie und welche dateien bzw. formate er zu nutzen hat; es gibt keine echtheits-überprüfung, weil alles von haus aus “echt” ist; und: die vielfalt qualitativ hochwertiger programme, so dass niemand mehr abhängig von einem einzigen konzern aus brainwashington dc sein muss.

computer wurden nicht entwickelt, damit jeder hans nasen damit umgehen kann. man muss sich mit dieser maschine auseinandersetzen, wenn man ernsthaft etwas damit bewerkstelligen will. um ein auto fahren zu können, muss man einen führerschein machen. heute verfügt jeder idiot über einen computer und verlangt von ihm, dass er einen innerhalb von fünf tagen zum über-checker macht. schlagt euch das aus dem kopf. beschäftigt euch mit diesem werkzeug, habt geduld, investiert zeit und zeigt interesse an der intelligentesten nicht-intelligenten maschine des planeten. wenn ihr den letzten satz nicht verinnerlichen wollt, dann fickt euch und lasst die finger davon, geht wieder fernseh gucken oder kauft euch apple-rechner. man muss selber unabhängig sein, um unabhängiges schaffen zu können. das funktioniert mit windows nicht. und soo schwer ist linux auch wieder nicht zu lernen. euer verstand, euer gehirn und euere zukunft werden es euch danken.

apple $uck$ IV

natürlich haben sämtliche massenmedien wieder frühzeitig auf ihre monitore onaniert, weil es gab erneut eine konferenz, auf der royal messiah his majesty sir mr. steve jobs neuerungen seiner trendigen apfel-firma präsentiert hat. grob zusammengefasst: der ipod nano hat zwar ein farbdisplay gekriegt, sieht aber aus wie eine unförmige braut, bei der die diät nicht funktioniert hat. der klassische ipod heisst jetzt auch “classic” und ist weder weiss, noch schwarz, sondern silber. ausserdem gibt es einen touchscreen-ipod, der äusserlich EXAKT aussieht wie das iphone und hier sind wir auch schon beim extremsten problem: das iphony mit 8gb speicher wird um 200$ billiger und das nach 68(!) tagen. jetzt ist das selbstverständlich mit elektronik eine geschichte für sich, sie wird sehr schnell sehr viel billiger mit der zeit, aber was sich hier abgespielt hat ist wohl ein kleiner rekord. das überhypte, super-trendige, bahnbrechende, innovative, überhaupt erste apple-handy verliert innerhalb von etwas über zwei monaten 33% an wert!? wow! und da apple eine art new-age-religion ist, sind dessen jünger mächtig vergrätzt:

“ein tritt in die zähne all der armen dummköpfe (wie ich!), die vor 67 tagen oder weniger eines für 600 dollar gekauft haben” – josh bancroft, blogger
“wirklich stocksauer” – dr. macenstein, blogger
“ich fühle mich wie eine 200-dollar-nutte” – ehemaliger apple-fan im forum mac-rumors
“apple sollte seinen iphone-kunden ohne zweifel einen gutschein über 200 dollar ausstellen.” – mattyj980
“ich habe mich darauf verlassen, dass gerade apple sich dem harten kern seiner kunden gegenüber loyal verhalten würde … denjenigen gegenüber die DAUERND neue apple-produkte kaufen. wohin hat uns diese loyalität gebracht?” – kprotzik
“schwachsinniger schachzug, steve” – kkinla
“ich fühle mich, als hätte ich an einem beta-test teilgenommen” – unbekannt
“…, dass apple eine “early-adopter-steuer” von etwa drei dollar pro tag erhebt.” – macrumors-forum
“unglaublich unehrlich” – aloserfish
“dann seht doch wo ihr bleibt” – allgemeiner tenor
“ich vermute, aus dieser sache wird sich eine sammelklage entwickeln und ein paar geschickte anwälte werden einen haufen geld verdienen, und wenn wir early adopter glück haben, bekommen wir in ferner zukunft irgendeine gutschrift für einen apple store oder itunes” – mike lawson
“jobs hat soeben jeden beleidigt, der in den vergangenen 68 tagen ein iphone gekauft hat. er hat monate damit verbracht, einer million seelen zu erzählen, dass sie fast 600 dollar für eine neue benutzeroberfläche ausgeben sollen und jetzt hat er zugegeben, dass das ganze nichts als bauernfängerei war” – the register
“ihr habt euch selbst in die eier getreten” – macrumors-forum [via]

tja, religion ist auch nicht mehr das, was sie mal war…

moment, da war doch was, was war das noch…
apple $uck$ III, apple $uck$ II, apple $uck$ I.

okay, aber da war doch noch was… hmmm…
iphony I, iphony II.

schade, mir fällt es gerade nicht mehr ein, ‘tschuldigung.

[update I 07.09.07]

der papst hat reagiert und sagt:

“jünger! weil ihr an mich geglaubt habt und weil ihr ein telefon gekauft habt, das aus meinem schosse stammt und weil ihr bereit wart, auf technische features zu verzichten, wenn das telefon nur gut aussieht und weil ich in zukunft noch viel viel mehr geld von euch für meine heiligen hallen meiner allerheiligsten kirche benötige, bekommt ihr einen 100$-einkaufsgutschein, wenn ihr zu den frühen käufern aus den unzähligen warteschlangen gehört! amen.”

was der papst leider vergessen hat: ein 100$-gutschein, der nur in einem laden und bei einer firma funktioniert ist nicht äquivalent zu 100$ cash. ganz zu schweigen von 200$ oder 33% preisverlust. im apple-universum kann man schon froh sein, wenn man für 15$ ein kondom mit apple-logo bekommt; für die 100$-gutschrift bekommt man ein apple-t-shirt, eine apple-plastiktüte, apple-gummibärchen und eine apple-maus von 1991. jobs gibt es, jobs nimmt es. halleluja!

iphony II

wenn man einem bericht der russischen hacker-truppe “web-Hack” trauen kann, dann enthält das über-über-über-hypte iphone eine art spyware, die informationen über einträge aus dem adressbuch, sms, geführte telefonate und die chronik des safari-browsers an einen bestimmten web-server sendet. man fand das heraus, als man diverse features des iphone via reverse engineering näher untersuchen konnte. [via]

wer weiteren entwicklungen in diesem bereich folgen möchte, sollte diesen link im auge behalten. in den kommentaren wird spekuliert, dass zum einen at&t, sowie auch motorola hinter diesem “feature” stecken könnten. at&t fiel erst kürzlich negativ auf, weil man auf die frage im zuge einer studie zur provider-spionage, ob man daten an die regierung weitergeben würde, nicht antworten wollte. und bei motorola hängt u.a. donald rumsfeld mit drin, platz für “ideen” gibt es also genug.

sollte sich das bewahrheiten, was solls, dass man herkömmliche handys als wanzen nutzen kann dürfte spätestens seit dem hype vor wenigen wochen klar sein.

iphony wurde zum ersten mal dort festgestellt, wer wissen will, was ich von apple im allgemeinen halte, hier, hier und hier gibt es eindrücke.

vielleicht ist auch alles nur ein neuer usa-vs-russland-beef.

smack the mac

michael wacht eines morgens auf und sein macbook tut nicht mehr. kein lüfter, keine bootsequenz, keine lichter. er bringt sein gerät zu einem apple-shop und muss dann erfahren, dass die es ihm nicht reparieren wollen, weil flüssigkeiten in das gehäuse gelaufen seien. michael sagt, sie hätten gelogen und das sei nicht so gewesen. er überlegt sich, welches werkzeug er für die “bearbeitung” seines macbook nehmen soll und entscheidet sich schliesslich für den vorschlaghammer: hier sein video.

recht so.

apple $uck$ III

wie sie sich immer einen keulen, wenn apple mal wieder eine seiner stell-dich-eins gibt, um über kommende “neuerungen” zu berichten. so auch gestern und spiegelonline ist schon vorher gekommen:

“Doch dann kam der Hammer: Apple hat den Webbrowser Safari für Windows-PCs umgeschrieben…” [via]

echt DER wahnsinn und dinge die die welt nicht braucht: apples proprietärer browser “safari” basiert auf der freien browser-alternative “konqueror”, der mit jedem kde-linux-desktop mitinstalliert wird. damit können die win-user jetzt nichts anfangen, weil es “konqueror” nicht für windows gibt; aber das ist auch nicht nötig, weil ich “konqueror” für keinen ersatz zu “firefox” oder “opera” halte. wichtig könnte “safari” auf windows für “programmierer” des “iphone” werden: mehr als diese schnittstelle stellt apple anderen nicht zur verfügung, also dann schon mal viel spass!

eine notiz am rande: mein ipod ist zum dritten mal in reparatur, diesmal war es ein “wackelkontakt auf der hauptplatine”. damit summieren sich die gesamtkosten, die mein ipod seit november 2004 gelöhnt hat, als ich ihn bekommen habe, auf irrsinnige 500€. tolles gerät! für meine odyssee mit diesem hurenklump, liest du hier: “apple $uck$ II“.

apple $uck$ II

gestern hatte ich eine unheimliche begegnung der hinterfotzigen art, wie ich sie bisher nicht von apple gekannt habe. was man wissen muss: ich bin seit november 2004 besitzer eines ipods, vierte generation 20gb, der inzwischen auf 30gb gepimpt wurde, weil er mir bereits heruntergefallen ist und seine innereien schrott waren. der ipod hat mich damals 270 euro gekostet und hat nicht funktioniert, als ich ihn bekommen habe. ich musste ihn erstmal einschicken und bekam einen neuen, direkt aus den niederlanden. jedenfalls, inzwischen ist das teil also fast drei jahre alt und es stecken nicht mehr nur 270, sondern insgesamt 450 euro drin, für die ganzen reparaturen. seit einer woche hört der ipod einfach mittendrin in den liedern auf zu spielen. er reagiert dann auch nicht mehr auf tastendrucke, man kann ihn nur wieder zurückholen, indem man ihn resetet; das geht, wenn man den “menü”-knopf und den kleinen weissen in der mitte gleichzeitig für ein paar sekunden gedrückt hält. er funktioniert dann wieder ein oder zwei tage und schon geht das ganze von vorne los. was ich dann gestern machen wollte war, ihn über die tolle software “itunes” wiederherzustellen. seit neuestem ist es nicht mehr nötig sich die ipod-updater zu ziehen, sondern der wiederherstellungs- und aktualisierungs-modus des ipods wurde in itunes integriert. als ich das aber machen wollte, labert mich itunes voll, das “ein anderes programm” für die wartung der lieder auf dem gerät benutzt wurde und er könne meinen ipod nicht wiederherstellen(!). neustarten brachte nichts, weder meines kompletten rechners, noch von itunes, die “fehlermeldung” kam trotzdem immer und immer wieder. jetzt hat itunes mit dieser meldung nicht ganz unrecht, denn ich nutze zur aktualisierung der songs auf meinem ipod die software “winamp” und das plugin “ml_ipod”. ich brauche itunes eigentlich nicht, bis auf die zeit, wenn ich eben mein gerät aktualisieren oder wiederherstellen will. das hat einfache gründe: ich finde itunes ein relativ nerviges und überfrachtetes programm. ausserdem gibt es winamp schon ewig und ich nutze nicht zwei programme für die selbe sache, das ergibt keinen sinn. jedenfalls, ich finde es eine absolute dreistigkeit, dass apple mir mit itunes vorschreiben will, was ich wie mit meinem ipod zu machen habe. hey, ich habe scheisse viel geld in dieses überhypte teil gesteckt, es gehört MIR und nicht irgendeiner arroganten software-firma! es ist MEINE maschine und was ich mit diesem dingens mache liegt in MEINER hand und nicht in der von itunes! wenn mir danach ist, dass ich ein anderes programm für meine aktualisierungen verwende, hat das apple einen scheissdreck zu interessieren, es geht sie nichts an. soviel also zum thema apple ist ja soviel besser wie micro$oft. wenn man genau hinsieht, stecken die beiden doch unter einer decke und stecken sich gegenseitig die finger in ihre ärsche, so läuft das doch, von denen brauche ich mir nichts mehr erzählen zu lassen. es wird allerhöchste zeit, dass die checker drüben von ipodlinux ihren projektstatus für die ipods der vierten generation abschliessen, dann heisst es byebye apple; wenn ich könnte, dann würde ich dem, der diese “sperre” in itunes eingebaut hat, gerne ins gesicht treten.

[nachtrag]
ja, wie man sieht muss selbst ich ab und an zu window$ zurückkehren, es gibt schlichtweg kein itunes für linux. zu allem überfluss wollte mein ipod sich gestern nicht mal mehr auswerfen lassen; mit keinem programm. was dann kam war der allererste bluescreen, den ich jemals bei xp gesehen habe. computer sind bitches.

[nachtrag II]
steve jobs selber hat ja mal gesagt, man solle sich jedes jahr einen neuen ipod kaufen. was sollen das bitte für gedanken sein!? das lässt keine guten rückschlüsse auf apples geschäftsgebahren zu. so ein statement würde sich kein asiatischer elektronikkonzern trauen. es ist kein geheimnis, dass die lebensdauer der geräte, egal welcher art, kontinuierlich zurückgeht. das aber auch noch zuzugeben ist die ober-sause. der ipod-akku soll ja anscheinend auch nicht länger als zwei jahre halten. don’t believe the hype! meine erfahrungen mit diesem gerät waren durchweg negativ. hände weg von ipods!

microsoft ist tot

…sagt paul graham:

“When did Microsoft die, and of what? I know they seemed dangerous as late as 2001, because I wrote an essay then about how they were less dangerous than they seemed. I’d guess they were dead by 2005. I know when we started Y Combinator we didn’t worry about Microsoft as competition for the startups we funded. In fact, we’ve never even invited them to the demo days we organize for startups to present to investors. We invite Yahoo and Google and some other Internet companies, but we’ve never bothered to invite Microsoft. Nor has anyone there ever even sent us an email. They’re in a different world. What killed them? Four things, I think, all of them occurring simultaneously in the mid 2000s.”

der komplette text:

http://www.paulgraham.com/microsoft.html

[via]

laut graham sei google der erste grund, auch dank gmail und dem umstand, dass alles in zukunft weg vom desktop und hin zu web-applikationen sich entwickeln würde. drittens: breitband-internet. “je grösser die bandbreite, desto weniger desktop”. viertens: apple. niemand, der wirklich was von computern verstehen würde, würde heute noch microsoft nutzen. und da hat er wohl recht. solange allerdings apple-pcs das drei- bis vierfache eines normalen pcs kosten und die auch nur mit intel angeboten werden, werde ich immer einen billigeren pc mit einem konfigurationsaufwändigen linux vorziehen.

schliesslich kommt er zu dem schluss, dass nicht nur m$ jetzt tot sei, sondern auch die monopol-stellung an sich. 1950-2005. er vertraue auf das “web 2.0″, ein begriff, den ich nicht mehr sehen kann und der auch keinerlei sinn macht.

“microsoft’s biggest weakness is that they still don’t realize how much they suck.” – paul graham

aber vorsicht: totgesagte leben manchmal länger. ausserdem kann es auch bestimmte vorteile haben, ein untoter zombie zu sein. das wandern durch wände zum beispiel. wenn euch also mal ein poltergeist des m$-vorzeige-verrückten ballmer erscheint, tut ihr gut daran, ihm einen kleinen tux ins gesicht zu halten. die m$-leute fürchten dieses maskottchen nämlich wie der teufel das weihwasser und der ballmer zerfällt zu einem häufchen asche in no time.